Katastrophenschutz

Stormarns Nothelfer haben neue Fahrzeugflotte

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Landrat Henning Görtz (r.) und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth (2.v.r.)  haben die sechs neuen Fahrzeuge im Katastrophenschutzzentrum Stormarn am Bahnhof Bad Oldesloe übergeben.

Landrat Henning Görtz (r.) und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth (2.v.r.) haben die sechs neuen Fahrzeuge im Katastrophenschutzzentrum Stormarn am Bahnhof Bad Oldesloe übergeben.

Foto: Lutz Kastendieck

Kreisverwaltung hat den Einsatzgruppen sechs moderne Einsatzwagen im Wert von 820.000 Euro übergeben.

Bad Oldesloe.  Kürzlich weilten mehr als 300 freiwillige Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes aus dem Kreis Stormarn in Rheinland-Pfalz, um dort den Opfern der Hochwassertragödie nach einem Amtshilfeersuchen zur Seite zu stehen. „Dabei hat sich gezeigt, dass die Hilfseinheiten aus unserem Kreis nicht nur gut vorbereitet, sondern auch gut ausgestattet sind“, so Kreispräsident Hans-Werner Harmuth. Nach dem Abzug habe es von den Rheinland-Pfälzern viel Lob gegeben: Die Stormarner würde man in Krisenfällen immer wieder holen, hieß es. „Ein tolles Kompliment, weshalb wir wirklich sehr froh sind, euch zu haben“, sagte Harmuth.

Einsatzleitwagen soll Hilfskräfte koordinieren

Ausdruck dieser Wertschätzung sind nicht zuletzt jene sechs nagelneuen und frisch gebrandeten Einsatzfahrzeuge, die den Schnelleinsatzgruppen am Freitagabend im Katastrophenschutzzentrum am Oldesloer Bahnhof übergeben worden sind. Sie ersetzen bis zu 20 Jahre alte Vorgänger, die wegen ihres Alters und teilweise überholter Technik ausgetauscht werden mussten.

„Für die Bewältigung großer Schadensereignisse stehen den Katastrophenschutzeinheiten des Kreises fortan fünf neue Krankentransportwagen Typ B sowie ein Einsatzleitwagen für die optimale Koordinierung der Einsatzkräfte und -mittel vor Ort zur Verfügung“, sagte Landrat Henning Görtz bei der feierlichen Schlüsselübergabe. Die neue Flotte bedeute eine weitere wichtige Modernisierung der Ausstattung, um in Krisensituationen noch besser und effizienter agieren zu können.

EKG, Beatmungsgerät und Sauerstoff an Bord

Die Krankentransportwagen sind jeweils mit einem EKG, einem Beatmungsgerät, einer fahrbaren Volltrage und Sauerstoffdepots ausgerüstet. Dafür hat die Kreispolitik insgesamt 820.000 Euro bewilligt. Bei der europaweiten Ausschreibung hatte sich als Lieferant Mercedes durchgesetzt. Die Fahrzeuge werden unter anderem im neuen Katastrophenschutzzentrum in Hammoor stationiert sein.

Die Schnelleinsatzgruppen werden aus Mitgliedern der Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst (MHD) in Ahrensburg, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Stormarn (DLRG) in Bargteheide, der Johanniter Unfallhilfe (JUH) in Bad Oldesloe, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Bad Oldesloe sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Hammoor gebildet.

( luka )

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