Schnee und Eis

30 witterungsbedingte Unfälle im Herzogtum und in Stormarn

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Oststeinbek: Ein Auto liegt auf der Landstraße zwischen Oststeinbek und Havighorst nach einem Verkehrsunfall auf dem Dach. Der Fahrer war mit seinem Wagen auf der glatten und verschneiten Straße von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum gefahren und dann auf das Dach gekippt. Der Mann wurde dabei verletzt.

Oststeinbek: Ein Auto liegt auf der Landstraße zwischen Oststeinbek und Havighorst nach einem Verkehrsunfall auf dem Dach. Der Fahrer war mit seinem Wagen auf der glatten und verschneiten Straße von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum gefahren und dann auf das Dach gekippt. Der Mann wurde dabei verletzt.

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Der erneute Wintereinbruch hat auf den Straßen zu vielen Verkehrsunfällen geführt. In einem Fall flüchtete der Verursacher.

Ratzeburg/Bad Oldesloe. Nachdem es die vergangenen Tage im Norden eisig kalt war, wird es in dieser Woche wieder milder. Am Montagabend hatte es aber noch einmal kräftig in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachen geschneit. Es wurde vor glatten Straßen gewarnt. Vielerorts gab es kleinere und größere Unfälle im Straßenverkehr.

In den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn kam es von Montagabend bis Dienstagmorgen zu 30 Einsätzen, hiervon waren 18 witterundbedingte Unfälle. Polizeisprecherin Jaqueline Fischer sagte dazu: "Bei den meisten Unfällen blieb es bei einem Blechschaden. In drei Fällen wurden Personen verletzt."

Stormarn und Hezrogtum Lauenburg: 30 Einsätze für Polizei und Feuerwehr

So auch ein 27 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen, der am Montagabend gegen 19.30 Uhr mit seinem Nissan auf der Dorfstraße zwischen Oststeinbek und Havighorst unterwegs war. Kurz vor dem Ortseingang Havighorst kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Nissan überschlug sich und blieb dann auf dem Dach liegen. Der 27-Jährige wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der geschätzte Sachschaden liegt bei rund 15.500 Euro.

Kurze Zeit später, gegen 20.30 Uhr, der nächste Einsatz im Bereich der Gemeinde Grambek auf der Autobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Gudow und Grambke in Fahrtrichtung Hamburg. Ein 51 Jahre alter Hamburger befuhr mit seinem Iveco den rechten Fahrstreifen. Plötzlich verlor er die Kontrolle über seinen Transporter, stieß gegen die Mittelschutzplanke, drehte sich und kam in entgegengesetzter Fahrtrichtung mittig der Fahrbahn zum Stehen. Ein dahinter fahrender Kia- und Lkw-Fahrer konnten nicht mehr rechtzeitig abbremsen und stießen leicht mit dem Iveco zusammen. Der Iveco- und Kia-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Autobahn 21 Höhe Tremsbüttel: Lkw-Fahrer baut Unfall und flüchtet

Auf der Autobahn 21 zwischen der Anschlussstelle Tremsbüttel und dem Autobahnkreuz Bargteheide in Richtung Hamburg ereignete sich gegen 22.15 Uhr ein weiterer Unfall. Zwei Personen wurden verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war ein 58-Jähriger mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. ein anderer Lkw mit Anhänger überholte den Sattelzug und kam dann in dessen Höhe ins Schlingern. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der 58-Jährige ab und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte gegen die Mittelleitplanke, der Sattelzug stellte sich quer. Der Fahrer wurde leicht verletzt, seine 47 Jahre alte Beifahrerin schwer. Der überholende Lkw setzte seine Fahrt ohne sich um die Verunglückten zu kümmern, fort. Die Autobahn in Richtung Süden konnte erst am Dienstagmorgen gegen 5.45 Uhr wieder freigegeben werden.

( isa )

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