Fahrdienst

Ioki startet im Dezember mit neun Shuttles in Stormarn

Fünf loki-Shuttles, leicht erkennbar an ihrem prägnanten Äußeren, sollen ab dem 13. Dezember das Angebot des ÖPNV in Ahrensburg ergänzen.

Fünf loki-Shuttles, leicht erkennbar an ihrem prägnanten Äußeren, sollen ab dem 13. Dezember das Angebot des ÖPNV in Ahrensburg ergänzen.

Foto: ioki GmbH / HA

Fünf der Elektro-Fahrzeuge werden in Ahrensburg eingesetzt. Shuttles sollen Orte enger an Metropolregion Hamburg anbinden.

Ahrensburg/Trittau.  Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember werden im Kreis Stormarn erstmals Shuttles des Fahrdienstes Ioki unterwegs sein. In Ahrensburg werden fünf Elektro-Fahrzeuge im Stil der London-Taxis eingesetzt. Im zweiten Testgebiet sind vier Wagen vorgesehen. Es umfasst unter anderem die Gemeinden Brunsbek, Großensee, Lütjensee, Trittau, Rausdorf sowie den Ortsteil Granderheide.

„Shuttles sollen diese Orte nicht nur stärker miteinander vernetzen, sondern sie auch enger an die Metropolregion Hamburg anbinden“, heißt es in einer Mitteilung von Ioki, dem Kreis Stormarn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein.

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Kunden benötigen ein gültiges HVV-Ticket

Um die Bedarfe zu ermitteln, hat Ioki eine Mobilitätsanalyse gemacht. In der Verkehrsplanung seien auch die Pendler-Haltestellen Trittau-Vorburg, Stapelfeld, Neuschönning­stedt-Haidkrug, Willinghusen-Kehre und Großlohe berücksichtigt worden, um „die erste und letzte Meile lückenlos zu schließen“. Das bedeutet: Pendler haben die Möglichkeit, sich per Shuttle zu diesen Haltestellen bringen oder von dort abholen zu lassen.

Der Service kann per App und Telefon gebucht werden. Kunden benötigen ein gültiges HVV-Ticket und zahlen für die Nutzung des On-Demand-Angebots einen sogenannten Komfortzuschlag von einem Euro. Der Testbetrieb läuft zunächst bis Ende 2021.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Reallabor Hamburg die Möglichkeit haben, zwei On-Demand-Projekte im Kreis Stormarn zu erproben“, sagt Landrat Henning Görtz. „Dies ist ein wichtiger Schritt in ein hoffentlich zukunftsfähiges Konzept, um die Vernetzung der Mobilitätsangebote zwischen ländlichem und städtischen Raum weiter zu verbessern.“

( jjd )

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