Schleswig-Holstein

Minister will den konstruktiven Dialog mit den Landwirten

Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) sucht den Austausch mit Bauern und gesellschaftlichen Gruppen.

Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) sucht den Austausch mit Bauern und gesellschaftlichen Gruppen.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Jan Philipp Albrecht zieht positives Fazit des bisherigen Austauschs mit verschiedenen Interessensgruppen. Regionalkonferenzen geplant.

Neumünster.  Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht hat ein positives Zwischenfazit des von ihm initiierten Dialogprozesses zur „Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein“ gezogen. „Viel zu lange standen sich Akteure aus der Landwirtschaft, Umwelt, Natur, Politik und Gesellschaft mit verschränkten Armen gegenüber. In den vergangenen zwei Jahren haben wir im Land eine neue Kultur des konstruktiven Dialogs entwickelt. Wir reden miteinander statt übereinander.“

Nächstes Schwerpunktthema ist Tierwohl

Zuletzt hatten beim 3. Dialog-Forum in Neumünster Landwirtinnen und Landwirte, sowie Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen diskutiert und sich dabei über ihre Vorstellungen von einer zukunftsorientierten Landwirtschaft ausgetauscht. „Die gemeinsame Bearbeitung von Zukunftsfragen, das Austauschen von unterschiedlichen Standpunkten, das Zuhören, das Ringen um gemeinsame Zielvorstellungen haben bereits zu einer veränderten Gesprächskultur über landwirtschaftliche Fragen in Schleswig-Holstein geführt. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, so Albrecht.

Die bislang eingebrachten Punkte zu den Themen Klima-Klimawandel-Klimaanpassung und Wertschöpfungsketten wurden in Form von Thesen vorgestellt und diskutiert. Zudem führte der Minister in das nächste Schwerpunktthema Tierwohl ein. „Um mit dem Dialogprozess in Zukunft noch stärker in die Regionen vorzudringen, planen wir im Oktober drei bis vier Regionalkonferenzen im Land“, sagte Albrecht. Auch zu den Themen Landwirtschaft und Gesellschaft, Biodiversität und Gewässerbelastung sollen bis Anfang 2021 Werkstatt-Formate stattfinden.