Kurioser Einsatz

Ahrensburger ist wütend und springt auf Autodach herum

Am Sonnabend rückte die Polizei gegen 21 Uhr zu einem Einsatz an der Bogenstraße in Ahrensburg aus (Symbolfoto).

Am Sonnabend rückte die Polizei gegen 21 Uhr zu einem Einsatz an der Bogenstraße in Ahrensburg aus (Symbolfoto).

Foto: Friso Gentsch / dpa

Kurz vor Ladenschluss wird ein 26-Jähriger abgewiesen. Seine Reaktion: ein Anruf bei der Polizei. Doch die kann ihm nicht helfen.

Ahrensburg. Wie die Polizeidirektion Ratzeburg erst jetzt mitteilte, ereignete sich bereits am Sonnabend, 29. August, ein kurioser Vorfall an einem Supermarkt in der Bogenstraße in Ahrensburg. Gegen kurz vor 21 Uhr wurde die Polizei alarmiert, die Beamten fanden einen 26 Jahre alten Ahrensburger neben einem Mercedes vor, dessen Motorhaube und Dach eingedellt waren. Der Mann klagte über Schmerzen. Wie war es dazu gekommen?

Mann randaliert auf Supermarkt-Parkplatz

Wie sich später herausstellte, wollte der 26-Jährige kurz vor Ladenschluss noch schnell einkaufen, wurde aber durch einen Mitarbeiter abgewiesen. Dies wollte der junge Mann nicht hinnehmen und er rief die Polizei. Da die Mitarbeiter des Supermarktes jedoch darüber bestimmten dürfen, wann und ob sie Personen hineinlassen, konnte ihm nicht weitergeholfen werden. Voller Wut kletterte der Ahrensburger auf den an der Wand des Marktes stehenden Mercedes und sprang auf ihn herum.

Das Vorgehen wurde sogleich „bestraft“: Als der 26-Jährige vom Dach des Pkw heruntersprang, knickte er um und verletzte sich, sodass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Nun muss er sich in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten. Am Mercedes entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Die Polizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.