Straßensanierung

Hauptstraße in Tremsbüttel wird für ein Jahr voll gesperrt

Die Fahrbahn der Tremsbütteler Ortsdurchfahrt soll auf sechs Meter verbreitert werden. Für die Sanierung ist eine Vollsperrung erforderlich (Symbolfoto).

Die Fahrbahn der Tremsbütteler Ortsdurchfahrt soll auf sechs Meter verbreitert werden. Für die Sanierung ist eine Vollsperrung erforderlich (Symbolfoto).

Foto: dpa / CHROMORANGE

Land beteiligt sich an der Erneuerung mit rund einer Million Euro. Fahrbahn soll heutigen Sicherheitserfordernissen angepasst werden.

Tremsbüttel.  Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich an der Erneuerung der Tremsbütteler Ortsdurchfahrt mit knapp einer Million Euro. Das hat Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) jetzt bekannt gegeben. „Mit dem Zuschuss versetzen wir den Kreis in die Lage, die marode Straße nicht nur grundlegend zu sanieren, sondern die Fahrbahn auf sechs Meter zu verbreitern und damit den heutigen Sicherheitserfordernissen anzupassen“, sagte der in Ahrensburg lebende Buchholz. Die Gesamtkosten für den gut einen Kilometer langen Abschnitt betragen laut Ministerium rund 2,6 Millionen Euro, da die Gemeinde parallel die Regen- und Abwasserkanäle modernisiert.

Auch der Gehweg auf der Ostseite wird erneuert

Die Arbeiten beginn in diesen Tagen und dauern voraussichtlich bis August 2021. Die Straße wird von jetzt 5,00 bis 5,80 Meter auf durchgängig 6,00 Meter Breite ausgebaut. Damit könnten sich unter anderem Linienbusse künftig gefahrlos begegnen. Auch der 1,50 Meter breite Gehweg auf der Ostseite wird erneuert.

Die Hauptstraße muss zwischen Gemeindezentrum und Ortsausgang in Richtung Bargteheide für etwa zwölf Monate voll gesperrt werden. Die Umleitung für Autofahrer führt über Lasbek. Schulbusse pendeln über die Autobahn 21 und Hammoor nach Bargteheide und zurück.

Landeszuschuss entlastet den Kreis Stormarn

Im Zuge der Sanierung wird auch der aus Bargteheide kommende Radweg, der bisher kurz vor dem Ortseingang von Tremsbüttel endete, 50 Meter in den Ort hinein verlängert. „Damit schließen wir eine Sicherheitslücke und machen vielleicht auch den gelegentlichen Verzicht auf das Auto für die eine oder den anderen attraktiver“, sagt Bernd Buchholz.

Der Landeszuschuss entlastet den Kreis Stormarn finanziell. Er ist sogenannter Baulastträger, da es sich bei der Ortsdurchfahrt um die Kreisstraße 12 handelt. Diese war bereits vor sechs Jahren zwischen der A 21 und dem Gemeindezentrum ausgebaut worden. Für den aktuellen zweiten Bauabschnitt hatte der Kreis mit rund 1,2 Millionen Euro kalkuliert.