Durchgangsverkehr

Zu viele Engstellen: Tremsbüttel schränkt Parken ein

Neue Schilder wie hier an der Hauptstraße weisen Autofahrer auf die Halteverbotszonen hin.

Neue Schilder wie hier an der Hauptstraße weisen Autofahrer auf die Halteverbotszonen hin.

Foto: Harald Klix

Weil Landwirte und Lastwagen kaum noch durchkamen, können Autofahrer ihre Fahrzeuge nur noch in gekennzeichneten Zonen abstellen.

Tremsbüttel.  Im Dorfzentrum von Tremsbüttel gelten jetzt strenge Parkregeln. Autofahrer können ihre Fahrzeuge nur noch in mit weißen Markierungen gekennzeichneten Zonen abstellen. Das eingeschränkte Halteverbot betrifft vor allem die Straßen rund um Gemeindezentrum, Feuerwache und Sportplatz. „Bei Veranstaltungen waren die Fahrbahnen oft so zugestellt, dass Landwirte mit Treckern, Lastwagen und auch Feuerwehr kaum noch durchkamen“, sagt Bürgermeister Stefan Schacht (CDU) über den Auslöser.

Bauernverband hatte Parkverbotszonen beantragt

Als aktiver Feuerwehrmann kennt Schacht das Problem aus eigener Erfahrung. „Bei Einsätzen finden die Helfer selbst manchmal keine Stellplätze, und die großen Löschfahrzeuge verlieren Zeit beim Rausfahren.“ Vor allem auf der Hauptstraße, der Lasbeker Straße und der Twiete habe es immer wieder große Schwierigkeiten mit Engstellen gegeben. Auch in der Beektwiete standen regelmäßig so viele Autos, dass eine Durchfahrt zur Zirkelarbeit wurde.

Der Bauernverband hatte die Parkverbotszonen im vergangenen Jahr beantragt. Nach einem einstimmigen Votum der Gemeindevertretung wurde der Kreis Stormarn eingeschaltet: Da die Lasbeker Straße und die Hauptstraße Kreisstraßen sind, liegt dort die Zuständigkeit in Bad Oldesloe.

Die Zeit wird zeigen, wie sich das Verbot auswirkt

Zum Abschluss folgen weitere Schilder und Parkmarkierungen für die Straße In de Butz im Ortsteil Kupfermühle. Dort liegt der Bahnhof.

Wie sich das Halteverbot in der Praxis bei Veranstaltungen in dem 2000-Einwohner-Ort auswirkt, wird sich wohl erst in einigen Monaten zeigen. Fußballspiele mit Hunderten Zuschauern sind wegen der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein ebenso noch nicht wieder erlaubt wie größere Treffen im Gemeindezentrum. kx

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