Weiterbildung

Volkshochschule in Glinde bietet jetzt 200 Kurse an

Marlies Lehmann leitet die Volkshochschule in Glinde. Sie setzt in 2020 auf ein breitgefächertes Programm.

Marlies Lehmann leitet die Volkshochschule in Glinde. Sie setzt in 2020 auf ein breitgefächertes Programm.

Foto: Ann-Kathrin Schweers

Zum neuen VHS-Programm gehört auch eine Geschichtswerkstatt einmal im Monat. Bürger können sich dabei auf Spurensuche begeben.

Glinde. „Hinter uns liegt ein erfolgreiches Jahr mit den Feiern rund um 100 Jahre Volkshochschulen in Deutschland“, resümiert Marlies Lehmann, Leiterin der Volkshochschule Glinde. Und jetzt im Januar geht es mit der Frühjahrs- und Sommersaison und einem breitgefächerten Programm mit mehr als 200 Angeboten weiter. „Wie in den vergangenen Jahren setzen wir auf bewährte Angebote wie unsere Sprachen, den Gesundheitsbereich und Malen, Zeichnen, Stricken und Nähen sowie Klöppeln“, sagt Lehmann und freut sich gleichzeitig auf den Start einiger neuer Programmpunkte – wie etwa der offenen Geschichtswerkstatt.

Glinder beschäftigen sich mit Geschichte der Kupfermühle

„Das Thema wird die Glinder Kupfermühle sein. Jeder kennt sie, aber auch ihre jahrhundertealte Geschichte?“, fragt Marlies Lehmann. Die kostenfreie Geschichtswerkstatt startet am Donnerstag, 13. Februar, um 19 Uhr im VHS-Gruppenraum (Markt 1). An sechs Abenden – von Februar an immer am zweiten Donnerstag im Monat – begeben die Gäste sich unter Leitung von Martin Radtke auf Spurensuche. Sie sammeln mündliche Zeugnisse, schriftliche und fotografische Quellen und werten sie gemeinsam aus. So sollen Ereignisse und Erlebnisse der Anwohner dokumentiert werden.

Hobbyhistoriker Martin Radtke ist gespannt auf die Ergebnisse

„Ich bin gespannt, was dabei herauskommt“, sagt Hobbyhistoriker und CDU-Stadtvertreter Martin Radtke, der für die Geschichtswerkstatt auch ins Stadtarchiv gegangen ist. In der Sparte „Kultur und Gestalten“ findet sich neben zahlreichen Malkursen – von Acryl- über Pastellmalerei bis hin zum Skizzieren und Aquarellieren – und Handarbeitskursen auch der neue Workshop „Das Blitzding – Fotografieren mit Blitz“. Gralf Krüger kennt sich aus und zeigt den Teilnehmern, wie der Rote-Augen-Effekt oder Über- und Unterbelichtung vermieden werden. Der Kursus ist für Sonnabend, 7. März, von 9 bis 15.30 Uhr im VHS-Gruppenraum geplant. Die Gebühr beträgt 60 Euro. Wer mitmachen möchte, muss eine digitale Kamera mit Blitzschuh und der Einstellmöglichkeit „M“ für den manuellen Modus dabei haben.

Spaziergang im Wald soll bei Trauerverarbeitung helfen

Viele Glinder hätten bereits das „Waldbad“ für sich entdeckt, so Marlies Lehmann. Obwohl die Kursreihe im Bereich „Gesundheit und Fitness“ angesiedelt ist, handelt es sich hier nicht um Schwimmkurse. „Wir möchten uns besonders an Trauernde und Menschen wenden, die Entspannung suchen“, sagt Lehmann. „Ziel des Waldbads ist es, Impulse in den Bereichen Wissen, Körperarbeit und Wahrnehmung zur Unterstützung des persönlichen Trauerwegs zu geben“, heißt es in der Beschreibung des Kurses. An zwei Sonnabenden im Mai hilft Beate Neugebauer mit dem Spaziergang bei der Verarbeitung der Trauer.

Auf 68 Seiten erstreckt sich das Saison-Programm der VHS. Viele weitere Angebote zu den Themen „Gesellschaft und Leben“, „Beruf und Karriere“, „Sprachen und Verständigung“, „Gesundheit und Fitness“, „Kultur und Gestalten“ und „Junge VHS“ sind hier zu finden. Auch die Kulturangebote der Stadt sowie die beliebten Studienreisen des Reiseclubs Glinde sind im Heft gelistet.

Das Heft liegt in der VHS-Glinde (Markt 1) sowie in anderen Einrichtungen aus. Weitere Infos im Internet unter