Stormarn
Bauarbeiten

Bauschild kündigt Sanierung des Ahrensburger Rathauses an

Das Schild für die Zehn-Millionen-Euro-Sanierung ist da.

Das Schild für die Zehn-Millionen-Euro-Sanierung ist da.

Foto: Christian Thiesen

Das Verwaltungsgebäude muss grundlegend modernisiert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf zehn Millionen Euro.

Ahrensburg. „Energetische Sanierung und Optimierung des Brandschutzes des Rathauses Ahrensburg“: Ein Bauschild mit dieser Überschrift steht jetzt an einem der beiden für den Winter stillgelegten Brunnen vor dem denkmalgeschützten Gebäude. Die Tafel kündet von einem der größten städtischen Projekte seit Jahrzehnten: Die Verwaltungsmitarbeiter bekommen für zehn Millionen Euro moderne Räume.

Ende 2022 soll Sanierung abgeschlossen sein

Den Großteil der Kosten übernehmen Bund und Land. Rund 6,35 Millionen Euro bekommt Ahrensburg aus dem Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz. Das 1970 eingeweihte Rathaus war 2014 nach kontroversen Diskussion unter Schutz gestellt worden: Befürworter entdeckten wertvolle Architektur der 70er-Jahre, während Gegner einen Klotz und Schandfleck sahen.

Nach bald fünf Jahrzehnten muss das Verwaltungsgebäude nun grundlegend modernisiert werden. Die Baustelle auf dem Stormarnplatz ist bereits mit einem Metallzaun abgesichert worden. Zu den ersten Vorhaben zählt der Bau einer stählernen Fluchttreppe auf der Rückseite für alle sechs Geschosse. Die Konstruktion ist aus Brandschutzgründen dringend erforderlich. Ursprünglich sollten die Handwerker schon im vergangenen Jahr anrücken.

Doch europaweite Ausschreibungen kosteten Zeit, außerdem gingen teilweise keine vernünftigen Angebote von den stark ausgelasteten Baufirmen ein. Jetzt soll der graue Betonbau Ende 2022 in neuem Glanz erstrahlen. Rund 70 von 160 Mitarbeitern sind vorübergehend ins Gewerbegebiet Nord ausgelagert.