Stormarn
Bargteheide

Kaufleute feiern und fordern mehr Parkplätze

Haben im April 2019 für den Verkaufsoffenen Sonntag in Bargteheide geworben:  Wolfgang Sarau, Fred Burmester, Michael Willrodt, Nicole Göbel und Nathalie Behrens.

Haben im April 2019 für den Verkaufsoffenen Sonntag in Bargteheide geworben: Wolfgang Sarau, Fred Burmester, Michael Willrodt, Nicole Göbel und Nathalie Behrens.

Foto: Elvira Nickmann

Ring Bargteheider Kaufleute feiert 50-jähriges Bestehen. Stadt punkte mit gutem Warensortiment und Parkplätzen vor der Geschäftstür.

Bargteheide. „Der Ring Bargteheider Kaufleute ist eine Institution, um die uns gerade die Nachbarstädte im Kreis beneiden“, sagte Kreispräsident Hans-Werner Harmuth. „Ohne das ehrenamtliche Engagement des Vereins würde es vieles in dieser Stadt nicht geben.“

Zum 50-jährigen Bestehen hatten die Kaufleute zu einem Empfang geladen. Neben einem Rückblick ging es auch um Wünsche für eine erfolgreiche Zukunft. „Bargteheide ist trotz ihres Wachstums eine liebenswerte Stadt geblieben, weil es hier menschelt“, sagt Friederike Kühn, Präses der IHK zu Lübeck. „Ich gehe hier gern einkaufen.“ Ein ausreichendes Warensortiment und Parkplätze vor der Geschäftstür seien zwei Gründe für diese Vorliebe. Vor allem sei der gegenseitige Austausch ein Vorteil gegenüber dem Online-Handel.

Wünsche: Mehr Parkplätze und weiterhin keinen Discounter

RBK-Vorsitzender Wolfgang Sarau sagte: „Damit die Geschäftsleute ihre Position vor der wachsenden Konkurrenz verteidigen und die Vielfalt des Angebotes beibehalten könnten, ist viel Engagement nötig.“ Es könne nur funktionieren, wenn manche mehr täten. „Wir müssen uns ständig fragen, was jeder einzelne zu leisten bereit ist.“

Der verkaufsoffene Sonntag, Laternenumzug, Weihnachtsmarkt und die Markenverlosung seien Aktionen, die den RBK auch nach außen sichtbar machen, sagt Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth. In Richtung Politik gab Wolfgang Sarau auch am Festtag gleich die Wünsche der Kaufleute für die kommenden Jahre weiter. „Eindeutig mehr Parkplätze in der Innenstadt und weiterhin keinen Discounter vor den Toren unserer Stadt.“