Stormarn
Nach Scheunenbrand

Barsbütteler Ortswehr ist wieder einsatzbereit

Die Scheune in Stemwarde wurde bei dem Brand in der Nacht zum 7. April  zerstört. Dabei rieselten Asbest-Partikel mit der Asche auf die Feuerwehrleute.

Die Scheune in Stemwarde wurde bei dem Brand in der Nacht zum 7. April zerstört. Dabei rieselten Asbest-Partikel mit der Asche auf die Feuerwehrleute.

Foto: Christoph Leimig, / Christoph Leimig

Wache in Barsbüttel ist gereinigt, Ausrüstungen der Helfer sind von Asbest-Partikeln befreit. 30 Ehrenamtler können wieder ausrücken.

Barsbüttel. Nach mehrtägiger Zwangspause ist die erste von vier Barsbütteler Ortswehren seit Montag wieder einsatzfähig. Jene im Hauptort kann bei einer Alarmierung mit bis zu 30 Helfern ausrücken. Wie berichtet, waren die Ehrenamtler am Sonntag, 7. April, bei einem Scheunenbrand zugegen. Das Dach des zerstörten Gebäudes bestand aus Asbestfaserzement, Partikel rieselten mit der Asche auf die Ehrenamtler, ihre Ausrüstung und die Fahrzeuge. Das ergab eine Laboruntersuchung. Daraufhin beschloss die Gemeinde am Donnerstag, alle Wachen sowie die komplette Kleidung zu reinigen mit anschließender Raumluftmessung. Ein Ausrücken war somit nicht mehr möglich.

Die Gerätehäuser werden von einer Fachfirma nacheinander gesäubert, Ausrüstungen in Etappen zurückgebracht. Am Dienstag soll die Willinghusener Wehr wieder einsatzbereit sein. In Stellau ist das laut Verwaltung für Mittwoch und in Stemwarde am Donnerstag geplant. Sollte kurzfristig ein Feuer gelöscht werden müssen, hilft die Stapelfelder Wehr in Stellau, jene aus Glinde in den anderen Ortsteilen.