Stormarn
Kommunalwahl 2018

SPD garantiert jungen Leuten in Stormarn gute Listenplätze

Die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer sieht noch viel Arbeit beim Ausstieg aus Kern- und Kohleenergie

Die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer sieht noch viel Arbeit beim Ausstieg aus Kern- und Kohleenergie

Foto: SPD Stormarn / HA

Die SPD in Stormarn wird bei der nächsten Kommunalwahl im Mai 2018 junge Kandidaten auf aussichtsreichen Listenplätzen aufstellen.

Lütjensee.  Die SPD in Stormarn wird bei der nächsten Kommunalwahl im Mai 2018 junge Kandidaten auf aussichtsreichen Listenplätzen aufstellen. Einem entsprechenden Antrag der Jungsozialisten (Jusos) haben die Delegierten beim Kreisparteitag in Lütjensee zugestimmt.

Konkret kommt auf die ersten fünf Plätze der Liste für den Kreistag mindestens ein Bewerber im Juso-Alter (bis 35). Danach soll auf mindestens jedem zehnten Platz ein weiterer junger Kandidat stehen. Aktuell stellt die SPD 16 von 53 Kreistagsabgeordneten. An die Ortsvereine appellieren die Jusos, junge Leute stärker als bisher zu berücksichtigen.

Stabile Rentenbeiträge und Investitionen in die Bildung

Doch zunächst wollen die Sozialdemokraten die Bundestagswahl am 24. September erfolgreich bestreiten. Der Abgeordnete Sönke Rix (Rendsburg-Eckernförde) erläuterte den rund 70 Delegierten zunächst das Regierungsprogramm der Partei. Dann gingen die Direktkandidaten Bettina Hagedorn (Wahlkreis Ostholstein/Stormarn-Nord), Nina Scheer (Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd) und Alexander Wagner (Segeberg/Stormarn-Mitte) auf ihre Schwerpunkte ein.

„Wir haben zur Zeit genug Geld, das stimmt“, sagte Hagedorn, die seit 2002 dem Haushaltsausschuss des Bundestags angehört. „Aber die SPD möchte dieses Geld nicht nur für Steuersenkungen investieren, sondern vor allem in die Bildung.“ Ein weiteres Ziel seien stabile Rentenbeiträge.

Nina Scheer ging auf Umweltpolitik ein: „Wir müssen den Kernenergie-Ausstieg organisieren und das Thema Kohle als Energielieferant lösen, da gibt es noch viel zu tun.“ Alexander Wagner forderte mehr Gerechtigkeit: „In Deutschland arbeiten Menschen hart für gerade mal 2000 Euro im Monat. Das erlaubt keine großen Sprünge und schon gar keinen Urlaub mit der Familie.“