Stormarn
Platzmangel

Barsbüttel erwägt den Bau einer neuen Grundschule

Wenn der Plan ist, eine neue Grundschule zu bauen, dann macht es kein Sinn neue Anbauten zu planen, meint Hermann Hanser von der SPD

Wenn der Plan ist, eine neue Grundschule zu bauen, dann macht es kein Sinn neue Anbauten zu planen, meint Hermann Hanser von der SPD

Foto: privat,privat / Hermann Hanser

Viele Schüler, zu wenig Platz: Am Soltausredder sollen vorerst Container helfen. Politik diskutiert derweil Möglichkeiten für Neubau.

Barsbüttel.  Die Grundschule am Soltausredder in Barsbüttel platzt aus allen Nähten. Grund dafür sind unter anderem steigende Schülerzahlen und eine erhöhte Nachfrage beim offenen Ganztagsangebot. Deswegen hatte der Ausschuss für Schule, Kultur, Jugend und Sport (SKS) einstimmig beschlossen, 50.000 Euro für die Planung neuer Räume im Haushalt freizugeben. Dieser Empfehlung folgten die Gemeindevertreter bei ihrer jüngsten Sitzung jedoch nicht. Dem Antrag der CDU, keine Planungskosten bereitzustellen, sondern eine Containerlösung anzustreben, stimmten sie zu.

Hermann Hanser von der SPD-Fraktion sagte: „Wir sollten kein unnötiges Geld für die Planung neuer Anbauten ausgeben, wenn wir alle den Gedanken im Hinterkopf haben, eine neue Grundschule in Barsbüttel zu bauen.“ Für ihn seien Container eine gute Übergangslösung.

Ähnlich sieht das Wolfgang Böckmann von der CDU. Er sagte dem Abendblatt: „Die Schule ist sehr alt, muss modernisiert werden.“ Außerdem fehlten vier Räume, da die Nachfrage nach Gantags-Betreuungsplätzen weiter steige. Böckmann: „Die Parteien diskutieren ernsthaft darüber, eine neue Grundschule zu bauen.“ Ein möglicher Standort wäre östlich der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule.

Bauamtsleiterin Rita Dux sagte: „Wir werden nun eine Kostenschätzung für die Containervariante erarbeiten.“ Wie viele Container für Klassenräume, Toiletten und Garderobe gebraucht werden, konnte Dux am Freitag noch nicht sagen.