Stormarn
Kindernachricht

Sportler beugen mit Kältebad dem Muskelkater vor

Eené Adler (l.) und  Emir Spahic vom HSV in der Eistonne

Eené Adler (l.) und Emir Spahic vom HSV in der Eistonne

Foto: WITTERS

Nach kräftezehrenden Begegnungen geht es für Sportler in die Eistonne. Das kostet überwindung, kühlt aber und fördert die Durchblutung.

Wenn Fußballer nach einer kräftezehrenden Begegnung in die sogenannte Eistonne steigen, tun sie dies um Muskelbeschwerden effektiv zu lindern und einer Überbelastung vorzubeugen.

Kältebäder kommen neben dem Fußball auch in der Leichtathletik, beim Handball und Rugby zum Einsatz. Den Begriff „Eistonne“ dürft ihr aber nicht zu wörtlich nehmen, da es sich dabei eher um ein kaltes Bad mit einer Wassertemperatur von zehn bis 15 Grad Celsius handelt. Bei einem Kältebad kühlt sich der stark erhitzte Körper schneller ab. Die Kälte fördert zudem die Durchblutung der Muskulatur und beugt einem Muskelkater vor.

Eindeutige Forschungsergebnisse gibt es nicht

Die Mehrheit der Sportmediziner ist zwar von der positiven Wirkung des Kältebades für die Regeneration der Sportler überzeugt, eindeutige Forschungsergebnisse liegen dazu allerdings bis jetzt nicht vor.

Deshalb solltet ihr auch vorsichtig sein und nicht dem Extremschwimmer Stefan Runge nacheifern. Auf Seite 4 könnt ihr eine Geschichte über den Grönwohlder lesen, der bei 3,5 Grad Celsius im Großensee trainiert und vor Kurzem bei den Ice Swimming German Open in Burghausen über die 1000-Meter-Distanz die sechsschnellste Zeit geschwommen ist.