Stormarn
Reinfeld

Fragebogen-Aktion: Reinfelder für ein Jugendzentrum

Die Mitglieder Projektgruppe Jugendzentrum werten die Fragebögen aus: Monika Poppe (vorne von links), Andrea Warnke, Marco Gabrecht, Doris Rickmers, Alexander Witsch und Ines Knoop-Hille (hinten von links), Ewald Eden und Heiko Gerstmann

Die Mitglieder Projektgruppe Jugendzentrum werten die Fragebögen aus: Monika Poppe (vorne von links), Andrea Warnke, Marco Gabrecht, Doris Rickmers, Alexander Witsch und Ines Knoop-Hille (hinten von links), Ewald Eden und Heiko Gerstmann

Foto: Isabella Sauer

Mehr als 400 Jugendliche aus Reinfeld haben an einer Umfrage zum Thema „Neues Jugendzentrum“ mitgemacht. Nun gibt es ein Ergebnis.

Reinfeld.  Die Idee für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum schwirrt schon seit mehr als zehn Jahren in den Köpfen der Reinfelder herum. Um einen Schritt in die Wirklichkeit zu gehen, hatte eine Projektgruppe im Juni alle Jugendlichen zu einer Fragebogenaktion aufgerufen. Nun steht das Ergebnis fest: Rund 80 Prozent aller Teilnehmer wollen ein Jugendzentrum.

Bürgermeister Heiko Gerstmann sagt: „An der Umfrage haben 426 Personen teilgenommen, also mehr als ein Drittel der jungen Reinfelder.“ Davon seien 390 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahre alt gewesen. „Das ist nun unsere Zielgruppe“, sagt Gerstmann.

In den nächsten Wochen wird sich die Projektgruppe über zwei mögliche Ideen für ein Gebäude beraten. Die eine Variante wäre die, dass freie Räume der geschlossenen Förderschule der Erich-Kästner-Schule genutzt werden. Das Gebäude gehört bereits der Stadt. Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe keine Anwohner. „Es könnte sich keiner über Lärm beschweren“, sagt Gerstmann. Er favorisiert diese Idee.

Bei der zweiten Möglichkeit handelt es sich um den Bahnhof. Gerstmann: „Wir müssten Räumlichkeiten von der Bahn abkaufen.“ Zudem sei das Gebäude sehr alt und die Energiekosten vermutlich hoch.