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Verständlich erklärt: Wie entstehen Waldbrände?

Im Juli gab es in Kroatien einen ausgedehnten Waldbrand

Im Juli gab es in Kroatien einen ausgedehnten Waldbrand

Foto: Grgo Jelavic/PIXSELL / picture alliance / PIXSELL

In den Sommermonaten ist es heiß. Erde und Pflanzen sind staubtrocken. Genau zu dieser Zeit sind Waldbrände häufig. Wie entstehen sie?

In vielen Gebieten auf der Erde sind die Sommermonate fast unerträglich. Es ist heiß, kaum ein Regentropfen hat seit langer Zeit den Boden berührt. Die Erde und Pflanzen sind staubtrocken. Genau zu dieser Zeit sind Waldbrände häufig. Aber wie entstehen sie eigentlich?

Die häufigsten Ursachen für Waldbrände sind fahrlässiges Handeln und Brandstiftung durch die Menschen. Ein weggeworfenes Streichholz, eine Glasscherbe oder ein glimmender Zigarettenstummel reichen aus, um viele Hektar Wald zu vernichten. Seltener haben Waldbrände einen natürlichen Ursprung wie zum Beispiel einen Blitzeinschlag in ein Stück Holz.

Ein Waldbrand durchläuft in der Regel drei Phasen: Zunächst ist es nur ein Lauffeuer, das leicht zu löschen ist. Sobald die Flammen aber die Baumwipfel erreicht haben, entsteht das sogenannte Wipfelfeuer. Dieses ist schwieriger zu bekämpfen. Es springt auf andere Bäume über und entwickelt sich schnell zu einem Totalbrand, der dritten Phase. Das Löschen von Waldbränden kann mehrere Tage dauern.

Waldbrände sind eine Störung des Ökosystems. Trotzdem haben sie auch etwas Gutes: Die zurückbleibende Asche gibt Mineralstoffe an den Waldboden ab. Das bedeutet, neue Pflanzen können besser in diesem Bereich wachsen und gedeihen.