Stormarn
Krankenhaus

Rekordjahr für Reinbeker Klinik St. Adolf-Stift

Inzwischen gibt es im Reinbeker St. Adolf-Stift 586 Vollzeitstellen

Inzwischen gibt es im Reinbeker St. Adolf-Stift 586 Vollzeitstellen

Foto: René Soukup

Reinbeker St. Adolf-Stift zieht positive Bilanz: 2014 wurden 17.000 Patienten behandelt, die Arztstellen seit 1995 mehr als verdoppelt.

Reinbek. Das Reinbeker Krankenhaus St. Adolf-Stift ist auf Erfolgskurs: Noch nie in seiner 131-jährigen Geschichte wurden mehr Patienten versorgt, mehr Operationen durchgeführt und mehr Mitarbeiter beschäftigt als 2014.

Allein die Zahl der Patienten stieg binnen zehn Jahren um 36 Prozent auf über 17.000. Zudem gelang es, hochkarätige Chirurgen und Gynäkologen nach Reinbek zu holen. So wurden 2008 die Viszeralchirurgie, 2009 die Leber- und Darmchirurgie, 2011 die Gefäßchirurgie und 2012 die operative Gynäkologie ausgebaut. 2013 und 2014 folgten drei weitere hochspezialisierte Oberärzte für Schilddrüsen-, Speiseröhren-, Magen- und Darmchirurgie. 2014 wurden in der Klinik 6843 Operationen durchgeführt und damit 41 Prozent mehr als noch 2008. Auch die Geburtshilfe vermeldet mit 844 Babys ein Rekordjahr.

Durch die enorme Leistungsentwicklung hat sich das Krankenhaus-Budget von 35 Millionen Euro vor zehn Jahren auf 55 Millionen Euro erhöht. Inzwischen gibt es 586 Vollzeitstellen. Seit 1995 wurden rund 150 neue Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen, die Arztstellen von 48 auf aktuell 107 mehr als verdoppelt.

Die Investitionsschwerpunkte der Klinik lagen 2014 mit 2,5 Millionen Euro in der Medizintechnik. Die Abteilung für Kardiologie erhielt ein neues Herzkatheterlabor, die Radiologie einen strahlungsärmeren Computertomographen sowie einen neu ausgestatteten Röntgenraum, die medizinische Klinik eine hochmoderne Endoskopie-Ausstattung und die Krankenhaus-Apotheke ein Hightech-Steril-Labor für die Herstellung von Chemotherapie-Präparaten für die Versorgung von Krebspatienten. Geschäftsführer Lothar Obst: „Die Klinik hat immer auf langfristiges und nachhaltiges Denken und Handeln gesetzt.“