Stormarn
Theater

Oststeinbek: Flüchtlinge inszenieren eigenes Schicksal

Theatergruppe zeigt in Oststeinbek das Stück „Verboten Leben“. Output: Begegnungen und Erkenntnisse zu den Themen Flucht und Identität.

Oststeinbek.  „Verboten Leben – Begegnungen, Erlebnisse und Erkenntnisse zu den Themen Flucht und Identität“ heißt die Inszenierung der Theatergruppe Open Minds, die in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verein Imani entstanden ist, und nun in Oststeinbek aufgeführt wird. „Ich habe das Stück in der Theaterbar Nachtasyl im Thalia Theater gesehen und war so beeindruckt, dass ich es unbedingt nach Oststeinbek holen wollte“, sagt Marga Flader, Vorsitzende des Oststeinbeker Vereins Afghanistan-Schulen.

Flüchtlinge teilen Ängste, Erlebnisse, Hoffnungen und Erkenntnisse mit Zuschauern

So bringen ihr Verein, Imani und die Flüchtlingshilfe Oststeinbek (FOS) die Gruppe, die aus jungen Flüchtlingen besteht, am Sonntag, 14. Juni, um 17 Uhr im Bürgerhaus der Gemeinde Oststeinbek (Möllner Landstraße 22) wieder auf die Bühne. In ihrem Stück teilen sie ihre Ängste, Erlebnisse, Hoffnungen und Erkenntnisse mit den Zuschauern und leuchten so aus, was sich hinter dem Begriff „Flüchtling“ verbergen kann. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Künstler wird gebeten.

Unbegrenzte Unterstützung für alle bedürftigen Menschen

Imani ist ein junger Verein mit Sitz in Hamburg, dessen Schwerpunkt auf interkultureller Bildungsarbeit liegt. Der Name bedeutet in Suaheli Zuversicht und Glaube. Gleichzeitig stehen die einzelnen Buchstaben in verschiedenen Sprachen für den Satz „Unbegrenzte Unterstützung für alle bedürftigen Menschen“ .

Die Flüchtlingshilfe Oststeinbek wurde Anfang dieses Jahres von der Gemeinde als Reaktion auf die höher werdenden Flüchtlingszahlen gegründet. Bürger und Vertreter aus Parteien und Verbänden engagieren sich dort gemeinsam für Flüchtlinge. Der Oststeinbeker Verein Afghanistan-Schulen ist seit 30 Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv.