Stormarn
Bad Oldesloe

Stormarn bekommt Geld für die Reparatur von Kreisstraßen

Der Kreis Stormarn bekommt für jeden Meter der 264 Kilometer Kreisstraßen Geld zurück. Im Bild: Kreishaus Stormarn

Der Kreis Stormarn bekommt für jeden Meter der 264 Kilometer Kreisstraßen Geld zurück. Im Bild: Kreishaus Stormarn

Foto: Birgit Schücking

Mehrere Millionen Euro sind dem Kreis Stormarn weggenommen worden. Nun gibt es 2,80 Euro pro Meter zurück, das macht 735.000 Euro.

Bad Oldesloe.  Von den fast zehn Millionen Euro, die das Land dem Kreis Stormarn mit der Neufassung des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) weggenommen hat, sind jetzt rund 735.000 Euro zurückgekommen. Das Geld soll zweckgebunden für die Reparatur von Kreisstraßen ausgegeben werden. Es kommt aus einem Topf, mit dem das Land im Zuge der FAG-Änderung die Infrastruktur verbessern will. Der Zuschuss soll künftig alljährlich gezahlt werden.

Diesmal macht das rein rechnerisch 2,80 Euro für jeden Meter der 264 Kilometer Kreisstraßen Stormarn. Der Kreisverkehrsausschuss entscheidet am Montag, 8. Juni, in der Kreisverwaltung Bad Oldesloe (18.30 Uhr, Sitzungsraum F 22, Mommsenstraße 14) darüber, ob die gesamte Summe beim Kreis bleibt oder die Städte, die für die Ortsdurchfahrten zuständig sind, etwas abbekommen. Dann würden Ahrensburg (1,6 Kilometer Kreisstraße), Bad Oldesloe (3,5 Kilometer) und Reinbek (2,1 Kilometer) zusammen knapp 20.000 Euro erhalten.

Weitere Themen, mit denen sich die Kreispolitiker bei der Sitzung beschäftigen: die Erneuerung des Radwanderwegs zwischen Trittau und Glinde (die Trasse der ehemaligen Stormarnschen Kreisbahn) und die Ausschreibung des Busnetzes für Südstormarn zum Jahr 2017. Zum Busverkehr liegt auch ein Antrag aus Barsbüttel vor: Die Gemeinde möchte Verbesserungen auf der Linie 263.

Zwischen Wandsbek-Markt und Willinghusen sollen die Busse künftig montags bis sonnabends auch zwischen 21 und 1 Uhr im 20- statt im 40-Minuten-Takt fahren. Im Abschnitt zwischen Willinghusen und Stapelfeld (auch in die Ortsteile Stemwarde und Stellau) sollte bis 24 Uhr ein Stundentakt eingerichtet und vom Kreis finanziert werden. Barsbütteler Einwohner haben über die lückenhafte Busanbindung in den Abendstunden geklagt. Zudem weisen die Gemeindevertreter darauf hin, dass der Kreis in ähnlich dicht besiedelten Teilen der Nachbarorte Oststeinbek, Glinde und Reinbek auch mindestens einen 20-Minuten-Takt vorbereitet.