Stormarn
Carsharing

Carsharing hat auch in Stormarn Zukunft

Abendblatt-Mitarbeiterin Astrid Hansen

Abendblatt-Mitarbeiterin Astrid Hansen

Foto: Birgit Schücking

Wer sich anschaut, wie viele Autos ungenutzt herumstehen, dem dämmert es: Auch in Stormarn gibt es Potenzial fürs Carsharing.

Ob in den Halteverboten der Innenstädte oder in den geräumigen Garagen der Neubaugebiete: So ein Auto steht die meiste Zeit herum. Deswegen ist Carsharing auch in Stormarn eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto – oder wenigstens zum Zweitwagen.

Die wichtigsten Argumente für das Carsharing gelten schließlich überall: Was der Mensch nur eine relativ kurze Zeit am Tag benötigt, muss er nicht rund um die Uhr besitzen. Vor allem aber macht das Prinzip des Carsharings deutlich, was die einzelne Autofahrt wirklich kostet. Wer hat nicht schon einmal den Preis für das Busticket dem Benzinverbrauch gegenübergestellt – und ist schließlich schulterzuckend ins Auto gestiegen?

Die Kosten für die Versicherung, für TÜV und Reparaturen sowie der Wertverlust durch Altwerden und Abnutzung des Autos – all das schlägt sich beim Carsharing im Preis für die einzelne Fahrminute nieder. Und diese Kosten werden zwischen vielen Fahrern aufgeteilt.

Ob dahinter nun ein kommerzieller Anbieter steht oder eine gemeinnützige Initiative: Damit dieses Modell funktioniert, müssen genügend Menschen mitmachen. Doch gerade in ländlicheren Gegenden, wo die Wege lang und die Parkplätze breit sind, wollen und müssen die Menschen erst überzeugt werden.

Deshalb ist ein Engagement wie das der Klimaschützer vom Sachsenwald so wichtig. Denn wer sich anschaut, wie viele Autos jeden Tag in den Wohngebieten zwischen Reinfeld und Reinbek herumstehen, dem dämmert es bereits: Auch in Stormarn gibt es ein großes Potenzial für das Carsharing.