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Warum heißt Ostern eigentlich Ostern?

Ostern ist bei Kindern beliebt. Die Suche nach Ostereiern macht ihnen Spaß

Ostern ist bei Kindern beliebt. Die Suche nach Ostereiern macht ihnen Spaß

Foto: Tobias Hase / picture alliance / dpa-tmn

Ostern könnte von dem altgermanischen Wort Austro abstammen. Es bezeichnet die Morgenröte und vermutlich auch ein Frühlingsfest.

An diesem Wochenende feiern wir Ostern. Wir essen Schokoladen-Ostereier. Wir pusten Ostereier aus. Und alle reden vom Osterhasen. Aber warum heißt Ostern eigentlich Ostern?

In anderen Ländern ist die Sache klar. Auf Französisch heißt es zum Beispiel paques, auf Italienisch pasqua. Und das leitet sich aus dem jüdischen Pessach ab – ein Fest, das an die Befreiung des jüdischen Volks aus ägyptischer Sklaverei erinnert. Im Deutschen ist die Sache komplizierter. Ostern könnte von dem altgermanischen Wort Austro abstammen. Es bezeichnet die Morgenröte und vermutlich auch ein Frühlingsfest. Das passt. Denn Ostern fällt mit dem Frühlingsbeginn zusammen. Und gefeiert wird auch: die Auferstehung von Jesus, Gottes Sohn. Und da kommt die Morgenröte ins Spiel.

Jesus starb am Vorabend des Pessach-Festes. Aber kurz nach seinem Tod, gerade als die Sonne aufgegangen war, fand man sein Grab leer. So steht es in der Bibel. Und so ist die Morgenröte für Cristen das Zeichen der Auferstehung und Ostern ein Fest der Hoffnung auf ewiges Leben.

Das mit dem Osterei passt also auch, denn aus dem Ei schlüpfen Küken, entspringt Leben. Und der Hase? Er ist Vorbote des Frühlings, mit dem das Leben wieder erwacht.