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Kreis und Politiker lehnten 2009 Co-Finanzierung von Lärmschutzwand ab

Baugrundstücke an der K80 wurden ab 1975 verkauft, die Kreisstraße erst 1981 fertiggestellt. Eine Lärmschutzwand, die rund 500 Meter lang ist, aus Holz besteht, eine ein Zentimeter dicke Dämmplatte enthält und auf einigen Grundstücken nur knapp einen Meter Höhe misst, wurde im Februar 1982 erstellt. Eine Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Kreis Stormarn besagt, dass Glinde die Unterhaltung der Lärmschutzanlage übernimmt und einen Zuschuss vom Kreis für diese erhält.

Anwohner der Stübenkoppel fanden heraus, dass die Lärmschutzwand deutlich niedriger ist, als es ein Gutachten vom Februar 1980 empfohlen hatte.

Die Bürgerinitiative gründete sich im Mai 2009. Im selben Jahr hatte das Land Schleswig-Holstein mit dem Konjunkturpaket II zusätzliches Geld vom Bund für Lärmschutzprojekte erhalten. Die Wand entlang der K 80 stand damals auf der Liste. Wirksame Verbesserungen hätten 828.000 Euro gekostet.

Der Kreis und die Glinder Politiker lehnten eine 25-prozentige Co-Finanzierung ab. Deshalb wurde der Lärmschutz beim Land nicht angemeldet. Der Bauausschuss beschloss, ein Lärmgutachten zu erstellen. Die Umsetzung dauerte vier Jahre.

( (suk) )

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