Kommentar: Theater im Hinterhof geschlossen

Eine Lücke, die andere nicht füllen können

Im Oktober 2003 war die Skepsis der Buxtehuder Kulturwelt sehr groß. Nina Zober eröffnete das private "Theater im Hinterhof", in dem gerade einmal 60 Personen Platz finden.

Kann eine solche Kulturstätte dauerhaft existieren? Diese Überlegungen hatten viele Buxtehuder damals, doch sie waren zum Glück unberechtigt. Denn das "Theater im Hinterhof" hat sich mit ausgewählter Kleinkunst nun fast schon sechs Jahre lang etabliert - und das mit Strahlkraft über die Grenzen der Stadt und sogar der Region hinaus. Bekannte Künstler aus In- und Ausland treten mittlerweile dank des Engagements von Nina Zober in Buxtehude auf. Sie alle hoffen, dass sich Nina Zober von ihrer Krankheit gut erholen möge, damit das Theater hoffentlich im September schon wieder seine Türen öffnen kann. Denn ohne dieses private Kulturhaus und ohne Nina Zober herrscht eine Lücke in Buxtehude, die keine andere Einrichtung und kaum eine andere Person schließen kann.