Gartenschau und Bauausstellung sollen Stadtteile fördern

Im Jahr 2013 sollen die Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel, die jahrzehntelang im Abseits der Stadtentwicklung standen, das internationale Interesse auf sich ziehen.

Zum einen wird die alle zehn Jahre stattfindende Internationale Gartenschau (igs) in Wilhelmsburg und dem etwas weiter nördlich gelegenen Georgswerder ausgerichtet. Die igs wird auf einem rund 100 Hektar großen Gelände stattfinden und unter dem Motto "In 80 Gärten um die Welt" stehen. Bereits jetzt finden umfangreiche Bau- und Umbauarbeiten statt.

Zum anderen wird im Jahr 2013 die Internationale Bauausstellung (IBA) beendet. Das bedeutet, das alle Bauprojekte, die seit dem Jahr 2007 im Rahmen der IBA begonnen wurden, besichtigt werden können. Auch für die IBA sind umfangreiche Arbeiten im Gange. In ehemaligen Bunkern entstehen Wohnungen, in Regensammlungsbecken Häuser auf Stelzen.

Beide Ausstellungen verfolgen eigentlich den Zweck der langfristigen Aufwertung der Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel, die als sozial schwach, aber auch als kulturell vielfältig gelten, da in den ehemaligen Arbeiterquartieren seit den 60er-Jahren viele Migranten heimisch wurden. Hamburg will auf diese Weise auch den seit Jahren propagierten "Sprung über die Elbe" schaffen. Unter anderem soll für die igs die Wilhelmsburger Reichsstraße umgelegt werden, die derzeit die Elbinsel durchschneidet.

www.igs-hamburg.de

www.iba-hamburg.de