Hochzeit

So wohnen Christian Lindner und Franca Lehfeldt auf Sylt

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Feiern Hochzeit auf Sylt: Christian Lindner und Franca Lehfeldt.

Feiern Hochzeit auf Sylt: Christian Lindner und Franca Lehfeldt.

Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann

Das prominente Brautpaar zieht ins Fünf-Sterne-Superior-Resort Severin*s. Wie sich das Hotel auf die Hochzeit des Jahres vorbereitet.

Keitum. Im Severin*s Resort & Spa in Keitum auf Sylt herrscht nach außen hin tiefe Gelassenheit. Dabei wirbelt die bevorstehende Hochzeit eines prominenten Gastes auf der Insel vieles durcheinander. In der kommenden Woche heiratet Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) seine Verlobte, die Fernsehjournalistin Franca Lehfeldt auf Sylt. Offiziell ist wenig zu erfahren, weil alle Beteiligten zu Stillschweigen verpflichtet wurden.

Hochzeit: Christian Lindner und Franca Lehfeldt wohnen im Severin*s

Aber einige Details sind eben doch bekannt. Unter anderem, wo das Brautpaar auf Sylt wohnen wird. Sie übernachten im Severin*s im malerischen Friesendorf Keitum. Das vor sieben Jahren eröffnete Resort strahlt eine vornehme Eleganz aus, wirkt durch die friesische Architektur aber gleichzeitig zutiefst bodenständig. Ehe die Hotelanlage neu errichtet wurde, stand an der Stelle ein in die Jahre gekommenes Kinder- und Jugendheim.

Christian Siegling ist seit Juni 2015 Hoteldirektor des Fünf-Sterne-Superior-Resorts. Er sagt über das prominente Brautpaar: „Wir freuen uns, dass sie bei uns sein werden.“ Der Bräutigam kennt das Haus zudem schon sehr gut. „Herr Lindner war schon öfter hier“ sagt er und fügt mit Blick auf die kommende Woche hinzu: „Es wird herausfordernd, aber wir sind gut aufgestellt.“

Hier frühstückt das Ehepaar Lindner nach der Hochzeit

Siegling, der seit 25 Jahren in der Hotellerie tätig ist, sagt im Abendblatt-Interview auch, man werde sich nicht auf die Personenschützer des Ministers verlassen, sondern auch eigene Unterstützung für die Sicherheit engagieren – auch damit niemand versucht, sich in das weitläufige Resort einzuschleichen. Die gut 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien darüber hinaus bestens gebrieft. „Und wir alle kennen ja unsere Gäste.“ Während des Aufenthalts der Hochzeitsgesellschaft seien zudem vornehmlich Stammgäste im Haus.

Hoteldirektor Siegling: "Wir wollen keine Zwei-Klassen-Gesellschaft"

Auch deren Aufenthalt solle durch die Hochzeitsgäste so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. „Wir wollen ja keine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, sagt Siegling. Großes Aufsehen innerhalb des Hotels erwarte er auch nicht, die Gäste seien diskret, das Personal ohnehin, denn auch sonst seien ja gelegentlich Prominente zu Gast, aber auch Unternehmer und Wirtschaftsgrößen. Und auch nicht prominente Gäste würden nicht anders behandelt.

Die Zimmerpreise im Severin*s Resort & Spa liegen seinen Angaben zufolge bei 390 bis 3500 Euro pro Nacht für die 67 Zimmer und Suiten sowie 27 Appartements und Villen.

Die vor Blicken gut geschützte Sonnenterrasse hinter dem Haus mit Blick auf den Obstgarten wird von vielen Gästen bei schönem Wetter zum Frühstücken genutzt, aber auch gern für ein Gläschen Champagner, „während die Kinder im Garten spielen und die schönsten Ferien erleben“, wie es im Hotel heißt.

Auch für das Katerfrühstück nach der Hochzeitssause ist gesorgt: Frühstück wird im Restaurant Tipken’s nämlich von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr serviert, wo die Gäste neben dem Restaurant Hoog kulinarisch verwöhnt werden.

Zimmerpreise liegen zwischen 390 und 3500 Euro

Der Hoteldirektor blickt der gerade begonnenen Saison mit großer Freude entgegen. Das Hotel sei bestens gebucht, sagt Siegling, „bis Ende Oktober haben wir immer 200 bis 220 Gäste“, nur wenige Lücken gebe es allenfalls. Ab Mitte September werde es aber wieder ruhiger.

Die Personalfrage beschäftige alle Unternehmer auf der Insel, aber derzeit sei das Severin*s „gut aufgestellt“. Die Hotellerie sei eine hochinteressante Branche, „mit sehr sicheren Arbeitsplätzen“, wirbt der gelernte Restaurantfachmann, der zudem Touristik studiert hat.

Sein Unternehmen sorge gut für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir haben beispielsweise alle Gehaltsstufen neu geordnet, zahlen über Tarif, haben ein verbessertes Weihnachtsgeld und haben unterschiedliche Mitarbeiterprogramme.“ Das habe zum Ergebnis, dass 70 Prozent der Belegschaft langjährig im Unternehmen blieben.

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