Nach heftiger Kritik

Wilhelmine ist frei – Sylt baut Zaun gegen Punks wieder ab

Sylt baut den Zaun gegen die Punks am Wilhelminebrunnen in Westerland wieder ab.

Sylt baut den Zaun gegen die Punks am Wilhelminebrunnen in Westerland wieder ab.

Foto: Elisabeth Jessen

Nachdem 9-Euro-Gäste in den Brunnen gepinkelt hatten, wurde er abgesperrt. Nun war Bürgermeister Nikolas Häckel persönlich vor Ort.

Westerland.  Die dicke Wilhelmine in Westerland auf Sylt ist wieder frei. Bürgermeister Nikolas Häckel kam sogar selbst vorbei, um den Vorgang zu beobachten. "Der Zaun hat gebracht, was wir uns erhofft haben. Nun ist er nicht mehr nötig", sagte er zu Abendblatt.de, während Mitarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung den Bauzaun um den Brunnen in der Fußgängerzone abbauten.

"Natürlich haben wir hier eine dynamische Lage und können im Zweifel jederzeit reagieren", sagte der Bürgermeister weiter – "wir behalten das im Blick".

Sylt: Wilhelminebrunnen ist frei – Punks kehren zurück

Sylt baut Zaun ab – Punks wieder da
Sylt baut Zaun ab – Punks wieder da

Wenig später sind auch die ersten Punks wieder auf dem Platz am Brunnen zusammengekommen. Seit Mittwochnachmittag hatten sie sich an der Friedrichsstraße verteilt oder waren im Park beim Rathaus.

Einer der Punks namens Viking sagte: "Wir freuen uns! Jetzt haben sie eingesehen, dass wir uns auch benehmen können und keine Assis sind."

Eine Urlauberin hat bereits wieder am Brunnen Platz genommen und schlägt vor, ein Dixiklo für die Punks aufzustellen. Sie habe sich mit einigen von ihnen sehr vernünftig unterhalten. Was aber gar nicht gehe, sagt die Urlauberin, dass Betrunkene tagsüber in der Fußgängerzone herumliegen würden.

( jes )

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