Kiel. Thomas Losse-Müller will künftig eine „andere Bühne“ als den Landtag nutzen. Was hinter dem Abgang des Fraktionschefs steckt. Eine Analyse.

Er war der Spitzenkandidat der schleswig-holsteinischen SPD bei der Landtagswahl, den die Landesvorsitzende Serpil Midyatli für viele in der Partei „aus dem Hut gezaubert“ hatte. Angesichts seiner stagnierenden Bekanntheitswerte und der gleichzeitigen Beliebtheitskurve von Amtsinhaber Daniel Günther war denn in den Wochen nach der Verkündung die Rede von „Losse-Wer?“, wenn es um Thomas Losse-Müller ging.