Kiel. Bundeskanzler Scholz wirbt gleich zweimal für die SPD. Grüne und FDP schicken ihre bekanntesten Leute. CDU setzt auf Daniel Günther.

Unterschiedlicher könnte die Herangehensweise kaum sein. Während SPD, Grüne und FDP so ziemlich alles aufbieten, was in ihren Bundesparteien Rang und Namen hat, wirbt die Nord-CDU im schleswig-holsteinischen Wahlkampf vor allem mit – dem beliebten Regierungschef Daniel Günther. „Damit ist sie nicht die erste Partei, die voll auf die Popularität des Ministerpräsidenten setzt. Daniel Günther ist das beste Argument der CDU“, sagt Politikwissenschaftler Wilhelm Knelangen von der Christian-Albrechts-Universität Kiel zur Kampagne.