Wildpark Eekholt

Baummarder haben Nachwuchs – kleine Raubtiere

Großenaspe: Ein junger Baummarder läuft durch das Gehege im Wildpark Eekholt. Die Baummarder haben Nachwuchs bekommen.

Großenaspe: Ein junger Baummarder läuft durch das Gehege im Wildpark Eekholt. Die Baummarder haben Nachwuchs bekommen.

Foto: dpa

Wildpark Eekholt stolz auf drei Jungtiere: Noch sind die Baummarder verspielt. Für andere Tiere können sie gefährlich werden.

Großenaspe. Man nennt ihn auch Edelmarder – und anders als sein tierischer Bruder, der Steinmarder, beißt er meistens nicht die Kabel von Autos an: Der Baummarder ist ein possierliches, aber auch gefährliches Tierchen, ein Raubtier. Nun haben die Baummarder im Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein Nachwuchs bekommen. Es handelt sich um ein männliches und zwei weibliche Jungtiere, wie der Park mitteilte.

Seit einigen Tagen wagt sich der neugierige und verspielte Nachwuchs aus der Wurfhöhle und beginnt, das Gehege zu erkunden.

Baummarder: Mutter brachte in der Schlafhöhle ihren Nachwuchs zur Welt

Die Baummardermutter Finja hat sich den Angaben des Wildparks zufolge am 22. März in ihre geschützte Schlafhöhle zurückgezogen, um dort ungestört ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Am 7. Mai konnte bei einer vorsichtigen Kontrolle durch die Tierpfleger beobachtet werden, dass es sich um drei gesunde und gut genährte Junge handelt.

Anders als ihre nahen Verwandten, die Steinmarder, sind Baummarder Einzelgänger und meiden als scheue Waldbewohner den Menschen. Sie ruhen am Tag und jagen in der Dämmerung oder nachts. Die geschickten Kletterer können sogar Eichhörnchen in den Baumkronen erbeuten. Ihr Speisezettel besteht zudem aus Vögeln, Kleinsäugern, Insekten, aber auch aus Obst, Beeren und Nüssen.

( lno/HA )