Bahnübergangstörung

Erneut Zugverspätungen auf der Strecke Hamburg-Lübeck

Bahnkunden mussten am Montag mehr Zeit für eine Fahrt auf der Strecke Hamburg – Lübeck einplanen

Bahnkunden mussten am Montag mehr Zeit für eine Fahrt auf der Strecke Hamburg – Lübeck einplanen

Foto: Klaus Bodig

Pendler, die auf die Bahn angewiesen sind, mussten sich am Montag wieder in Geduld üben. Grund diesmal: Bahnübergangstörung.

Ahrensburg/Hamburg. Pünktlich zu Beginn der neuen Arbeitswoche ist es am Montag auf der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck wieder zu zahlreichen Verspätungen und Zugausfällen gekommen. Wie eine Bahnsprecherin bestätigt, gab es eine Störung am Bahnübergang "Brauner Hirsch" in Ahrensburg. Regionalbahnen der Linien RE8, RE80 und RB81 hatten zwischen 8 Uhr und 10 Uhr Verspätungen, laut der Bahnsprecherin von bis zu zehn Minuten. Drei Züge fielen aus.

Wie berichtet, kommt es auf der Strecke immer wieder zu Störungen und Ausfällen. Mal sind es Probleme an Bahnübergängen, Weichen oder Oberleitungen. Auch ein Personalmangel spielt eine Rolle. So sind am vergangenen Dienstag zwölf Fahrten der RB81 zwischen Hamburg und Bargteheide ausgefallen. Als Grund nannte eine Bahnsprecherin die kurzfristige Krankmeldung eines Lokführers. "So konnte eine Schicht nicht besetzt werden", sagt die Bahnsprecherin. Die Züge fielen somit vereinzelt zwischen 12 Uhr und 21 Uhr aus.

Auch bei der S-Bahn gibt es Verspätungen

Doch warum gib es in solchen Situationen keinen Bereitschaftsdienst? Auf diese Frage heißt es: "Auch mit einem Bereitschaftsdienst kann es bei kurzfristigen Krankmeldungen zu Ausfällen kommen." Auch bei der S-Bahn kommt es immer wieder zu Ausfällen wegen Personalmangels, weiß die Gewerkschaft der Lokführer (GdL). Rund zehn Prozent der etwa 400 Lokführer habe die S-Bahn im vergangenen Jahr verlassen. Das Unternehmen streitet hingegen auf Anfrage einen Personalmangel ab.