Bildungspolitik

Neumünster hat die "Schule des Jahres"

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU).

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU).

Foto: dpa

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Prien (CDU) zeichnet Schule Brachenfeld aus. Großhansdorf und Schleswig auf Rang zwei.

Neumünster. Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld Neumünster ist die "Schule des Jahres 2018" in Schleswig-Holstein. Den mit 6000 Euro dotierten Preis verlieh Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Freitag im Landeshaus in Kiel. Die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Großhansdorf und das Landesförderzentrum Sehen Schleswig holten beide den zweiten Platz und freuten sich über jeweils 3000 Euro.

Der zum dritten Mal verliehene Preis sei ein wichtiges Signal für die Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein, sagte Prien. Das Land würdige damit nicht nur besondere Leistungen schleswig-holsteinischer Schulen. "Wir wollen das auch einer größeren Öffentlichkeit vermitteln. Wir wollen unsere guten Schulen sichtbarer machen."

"Drehtürmodell" lässt Schüler mehr Möglichkeiten

Der Preis solle Ideen und zeitgemäße Konzepte belohnen und Leitbilder schaffen, sagte Prien. Ausgezeichnet werden Schulen, die Maßstäbe für eine erfolgreiche Schulpraxis setzen und besondere Impulse für die Schulentwicklung geben.

Die Schüler der Siegerschule erreichen dem Ministerium zufolge in hohem Maße die von ihnen angestrebten Bildungsabschlüsse. Manche schafften auch einen höherwertigen Schulabschluss als ursprünglich prognostiziert. Ein sogenanntes Drehtürmodell ermöglicht stärkeren Schülern, in einzelnen Fächern höhere Klassenstufen zu besuchen. Es gebe an der Schule viele Projekte und es werde viel Wert auf die Beratung über berufliche Möglichkeiten gelegt, hob das Ministerium hervor. Die Identifikation mit der Schule sei hoch.