Dampfschiffs-Reederei

Neue Amrum-Fähre soll 80 Prozent mehr Lkw befördern

Die neue Fähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei soll ein modifizierter Nachbau der "Schleswig-Holstein" (im Hintergrund) werden

Die neue Fähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei soll ein modifizierter Nachbau der "Schleswig-Holstein" (im Hintergrund) werden

Foto: Picture Alliance/dpa

Ab Februar 2018 soll auf der Route Dagebüll-Föhr-Amrum ein neues Schiff eingesetzt werden. Von dem Auftrag profitiert auch Rostock.

Wyk auf Föhr/Rostock. Die Wyker Dampfschiffs-Reederei hat eine neue Fähre in Auftrag gegeben. Das Schiff werde im Frühjahr 2017 in der Rostocker Neptun Werft auf Kiel gelegt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Auslieferung sei für Februar 2018 vereinbart.

Der knapp 76 Meter lange und rund 16 Meter breite Neubau bietet Platz für bis zu 1200 Passagiere und soll auf der Linie zwischen Dagebüll, Föhr und Amrum eingesetzt werden. Er soll die 1992 gebaute M/S „Rungholt“ ersetzen.

Die neue Fähre habe einen dieselmechanischen Antrieb, „der mit umweltfreundlichem Marinegasöl aus schleswig-holsteinischer Produktion betrieben wird“, sagte Geschäftsführer Axel Meynköhn. Sie wird ein modifizierter Nachbau der 2011 von der Neptun Werft abgelieferten „Schleswig-Holstein“.

Deutlich mehr Platz für Lastwagen

Zu den Änderungen gehören unter anderem vier Spuren für Lkw – den Angaben zufolge ein Zuwachs von 80 Prozent. Abfahrten mit hoher Lkw-Frequenz frühmorgens ab Dagebüll zu den Inseln könnten damit künftig besser bedient werden, sagte Meynköhn.

Der Neubau für die Wyker Dampfschiffs-Reederei stärke die Position der Neptun Werft im Fährschiffssegment, sagte Neptun-Geschäftsführer Manfred Müller-Fahrenholz. „Mit dem neuen Auftrag der W.D.R. ist die Neptun Werft nun bereits bis weit ins Jahr 2018 hinein ausgelastet.“

( dpa )