Volleyball

VG Halstenbek-Pinneberg: Nachwuchs feiert erste Erfolge

| Lesedauer: 3 Minuten
Hamburger Vizemeister, die U20 der VG Halstenbek-Pinneberg. Von links: Nils Sievers, Zeno Vagi, Max-Leon Stahl, Bjarne Mohr, Parham Mehrabadi, Hagen Pöhlmann, Erik Schaller, Timo Bock, Daniel Berezin, Florian Rapp, Torben Sievers, Leon Ehmke, Noah Godall. Es fehlen: Glenn Gerber und Daniel Tieck.

Hamburger Vizemeister, die U20 der VG Halstenbek-Pinneberg. Von links: Nils Sievers, Zeno Vagi, Max-Leon Stahl, Bjarne Mohr, Parham Mehrabadi, Hagen Pöhlmann, Erik Schaller, Timo Bock, Daniel Berezin, Florian Rapp, Torben Sievers, Leon Ehmke, Noah Godall. Es fehlen: Glenn Gerber und Daniel Tieck.

Foto: Markus Friebe/VG HaPi

U16- und U20-Junioren werden in eigener Halle Hamburger Vizemeister. Drittligateam verstärkt sich mit dem ehemaligen Erstligaspieler Ahmet Yasa

Halstenbek/Pinneberg.  Rund ein halbes Jahr ist es her, dass sich die Volleyballabteilungen von VfL Pinneberg und Halstenbeker TS zur VG Halstenbek-Pinneberg zusammengeschlossen haben. Anlass war die drohende Abmeldung des Drittliga-Männerteams des VfL Pinneberg „mangels Masse“ vom Spielbetrieb. Jetzt, zu Beginn des letzten Drittels der Premierensaison unter neuem Namen, zieht der VG-Vorsitzende Jan Sievers ein erstes optimistisches Fazit: „Zumindest schon im Erwachsenenbereich können wir sehen, dass hier zusammenwächst, was auch zusammenpasst; das harmoniert.“

Drittligacoach Sven Klieme lobt den neuen Teamgeist

Unterstützung in seiner Ansicht erhält Jan Sievers von Drittliga-Männertrainer Sven Klieme. Der musste aus einem kleinen, alten VfL-Kern zusammen mit den Halstenbekern sowie wie weiteren Verpflichtungen einen wettbewerbs­fähigen Kader formen. „Ich beobachte in unserem komplett neu zusammengewürfelten Team eine tolle Stimmung; wir sind schnell zu einer Einheit zusammengewachsen. Dieses Miteinander ist sehr leistungsfördernd“, sagt Sven Klieme über „seine“ Männer.

Zu denen gesellt sich aktuell der ehemalige Bundesligaspieler (2007/08, Oststeinbeker SV), Ahmet Yasa. Der in Hamburg ansässige, 35 Jahre alte Personal Trainer hatte über private Kontakte am Probetraining teilgenommen, sofort überzeugt und hätte eigentlich an diesem Sonnabend (16 Uhr, Jahn­halle) gegen den TSV Spandau auflaufen sollen. Sven Klieme: „Leider hat er sich am Knie verletzt, wir müssen abwarten."

Jüngste Erfolge lassen für die Zukunft hoffen

Dass der Zustrom an vielversprechenden jüngeren Talenten in naher Zukunft nicht versiegen wird, das lassen die aktuellen Erfolge beim männlichen Nachwuchs erhoffen. Bei den Hamburger Verbandsmeisterschaften der männlichen U16 und U20 haben sich in ihrer Heimhalle am Bickbargen beide „HaPi“-Teams die Vizemeisterschaft gesichert. Nach jeweils zwei 2:0-Siegen in der Gruppenphase setzte sich die U16 im Halbfinale mit 25:17, 25:19 gegen den Rissener SV durch, um dann im Endspiel gegen den Oststeinbeker SV mit 23:25, 23:25 denkbar knapp den Kürzeren zu ziehen. Die U20 hatte im Halbfinale mit 25:10, 25:8 gegen den Ahrensburger TSV das bessere Ende für sich, verlor das Endspiel aber gegen Abonnementsmeister ETV mit 19:25, 21:25.

Jugendteams sollen sich erst nach dieser Saison neu formieren

Die erfolgreichen Youngster sind jedoch anders als bei den „Alten“ noch keine vereinten Teams; sie waren mit den eingespielten, bewährten HTS-Kadern aufgelaufen. „Das hatten wir im August beschlossen, dass wir den Nachwuchs so kurz vor der Saison nicht durcheinanderwürfeln und diese Serie in gewohnter Formation bestreiten“, sagte Jan Sievers.

Der hatte auch die beiden Meisterschaftskader als Trainer zusammen mit Jörn Tiedemann und Flemming Mohr betreut. „Wir werden uns dieser Tage zusammensetzen und die weitere Strategie der VG für alle Jugendteams beraten. Nach Saisonende wird es dann Sichtungen geben und wir schauen, ob und welche Umbesetzungen uns voranbringen.“

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport