Pinneberg
American Football

Elmshorn Fighting Pirates bitten zum 19. American Day

Für das Rahmenprogramm beim American Day der Fighting Pirates sind die Maniacs Cheerleader unverzichtbar. Ein US-Car- und Harley-Corso, Tauziehen, Kinderschminken und Leckereien runden den Tag im Krückaupark ab.

Für das Rahmenprogramm beim American Day der Fighting Pirates sind die Maniacs Cheerleader unverzichtbar. Ein US-Car- und Harley-Corso, Tauziehen, Kinderschminken und Leckereien runden den Tag im Krückaupark ab.

Foto: Michael Suhl

Zweitliga-Footballer empfangen am Sonntag, 16 Uhr, die Hamburg Huskies zum Derby. Rahmenprogramm im Krückaustadion beginnt um 14 Uhr

Elmshorn.  Der Ursprung des American Football liegt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den USA. Einmal im Jahr möchten die Elmshorn Fighting Pirates dem Mutterland ihrer favorisierten Sportart ganz besonders danken. An diesem Sonntag veranstaltet der 1991 in der Krückaustadt gegründete Club von 14 Uhr an seinen 19. American Day.

Vor Spielbeginn ertönen die deutsche und US-amerikanische Nationalhymne. „Ich freue mich, dass wir zum American Day mit den Hamburg Huskies einen besonders attraktiven Gegner zu Gast haben. Es ist ein echtes Derby und ich bin mir sicher, dass da jede Menge Brisanz und Feuer drinstecken wird“, sagt Pirates-Headcoach Jörn Maier vor dem Duell mit den Hamburg Huskies im Krückaustadion (Kickoff: 16 Uhr).

Elmshorn führt die Tabelle in der Nordstaffel ungeschlagen mit sechs Siegen an. Die Hamburger haben acht Spiele bestritten, von denen sie aber nur drei gewinnen konnten, sind Fünfter unter acht Teams. „Sie sind immer ein ernstzunehmen. Und von den fünf Niederlagen waren vier nur mit einem oder drei Punkten Unterschied“, schränkt Maier ein. Es gab Erfolge gegen Langenfeld (36:26), Troisdorf (34:7) und Hannover (47:11), sowie Pleiten im Vergleich mit Solingen (13:14 und 37:40), Langenfeld (34:35), Lübeck (7:21 und 28:29).

Einige Elmshorner waren auch schon für die Huskies aktiv: Zum Beispiel Miguel Boock, Diego Sanchez, Daniel Laporte oder Nassim Amroun. Linebacker Boock ist nach seiner Knieverletzung wieder einsatzbereit. Eventuell kann auch Robin Fensch (Ellenbogenblessur) wieder in der Offense-Line auflaufen.

Chefcoach Maier wünscht sich stärkere Fanunterstützung

Abseits der sportlichen Situation liegt dem Pirates-Cheftrainer eine Sache besonders am Herzen: „Ich hoffe, dass wirklich viele Zuschauer kommen. Nicht nur zu diesem besonderen Spiel, sondern auch zu den restlichen Heimspielen. Wir spielen eine tolle Saison und brauchen jede Unterstützung, um Meisterschaft und Aufstieg zu erreichen.“

Es sei dann doch ein wenig enttäuschend, dass in der bislang erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte weniger Fans als noch in den Vorjahren ins Krückaustadion kommen. Im Schnitt waren es rund 700 Zuschauer in den drei Heimpartien, 2018 waren es zu diesem Zeitpunkt etwa 1500 Fans. Allerdings: Darunter war auch schon der Publikumsmagnet American Day gegen Lübeck.

Von 14 Uhr an ist das Stadion geöffnet, um gemeinsam mit kleinen und großen Football-Fans ein Fest zu feiern. Rund 30 US-Cars und Harley-Davidson-Motorräder knattern über die Tartanbahn (15.25 Uhr). Es gibt einen Schminkstand für Kinder, Gegrilltes, Getränke sowie Stände mit Popcorn, Kuchen und Eis. 100 Cheerleader aller Altersklassen der Elmshorn Maniacs sorgen für Stimmung. Vierer-Teams können sich im Tauziehwettbewerb beweisen. Die Vorrunde im K. o.-Modus beginnt um 14.30 Uhr, das Finale startet in der Halbzeitpause (Teammeldung: info@fighting-pirates.net).

Zudem werden in der Pause auch die deutschen Meister, die Missy und Mighty Maniacs Cheerleader, geehrt. Zuschauer, die im Superhelden-Outfit zum Spiel kommen, erhalten freien Eintritt, sonst zahlen Erwachsene acht Euro (ermäßigt fünf Euro). Kinder bis 13 Jahre kommen kostenlos rein.