Fupball-Oberliga

Der VfL Pinneberg verliert gegen den FC Türkiye

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Wolfgang Helm
Die Ratlosigkeit steht den Pinneberger Spieler ins Gesicht geschrieben

Die Ratlosigkeit steht den Pinneberger Spieler ins Gesicht geschrieben

Foto: Wolfgang Helm

Rückschlag im Kampf, die Absteigsplätze zu verlassen. Dabei sah bis kurz vor Schluss gut aus für die Pinneberger Kicker.

Pinneberg.  Wegen der unsicheren Straßenverkehrslage waren die meisten Spieler des FC Türkiye mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Der Anpfiff erfolgte zehn Minuten verspätet. Für die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg aber wird es nun höchste Eisenbahn. Das 2:3 (2:2) gegen die Wilhelmsburger war die erste vergebene Möglichkeit, in insgesamt vier Nachholtreffen Boden im Abstiegskampf zu gutzumachen. Das Team von Trainer Michael Fischer bleibt hinter dem Buxtehuder SV Drittletzter.

Spiel wurde in der 87. Minute entschieden

„Das ist brutal, schon wieder Punkte kurz vor Schluss verloren zu haben“, ärgerte sich der Coach. Sascha de la Cuesta entschied die Partie auf dem schlammigen Grand (Stadion 2) mit einem 15-Meter-Schuss in der 87. Minute. Vorher hatten Tim Vollmer (72.), Flemming Lüneburg (73.) und der eingewechselte Alexander Borck (79.) gute VfL-Chancen ungenutzt gelassen. Gäste-Keeper Tobias Braun erwies sich als standhaft, im Gegensatz zum Pinneberger Schlussmann Zakaria Chergui, der den Ball abprallen ließ und so Alexander Pohlmann das 2:2 ermöglichte (24.). Das war der Knackpunkt in dieser umkämpften Partie, nachdem Jan-Philipp Zimmermann (11.) und Tim Vollmer (14.) das 0:1 von de la Cuesta (früher FC Elmshorn/8.) in ein 2:1 gedreht hatten.

Unterdessen wurde der Versuch, das Nachholspiel der SV Halstenbek-Rellingen gegen den SC Victoria endlich auszutragen, zur Posse. Wie von den Halstenbekern vorher befürchtet, weigerte sich der Schiedsrichter, die Partie wegen der schlechten Lichtverhältnisse auf dem Nebenplatz am Thesdorfer Weg anzupfeifen. „Das kommt eben dabei heraus, wenn der Sicherheitsbeauftragte des Hamburger Verbandes den Platz tagsüber und nicht abends begutachtet“, sagte der Halstenbeker Obmann Thomas Berg. Noch nicht geklärt ist, wie mit dem Nachholspiel der Halstenbeker Zweiten am Mittwoch, 19 Uhr, gegen den HEBC (Landesliga) verfahren wird.

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