Kreis Pinneberg

Bund fördert Digitalisierung bei Drostei und Kunstverein

ASchleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU).

ASchleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU).

Foto: Christian Charisius / dpa

Die beiden Kultureinrichtungen im Kreis Pinneberg bekommen Geld aus dem Förderprogramm Kultur.Gemeinschaften.

Pinneberg/Elmshorn. Die Stiftung Landdrostei in Pinneberg und der Kunstverein Elmshorn bekommen Geld aus dem Förderprogramm Kultur.Gemeinschaften. Es unterstützt kulturelle Einrichtungen dabei, digitale Projekte voranzutreiben. Bundesweit waren 677 Bewerbungen eingegangen, rund 300 wurden positiv beschieden – darunter 13 aus Schleswig-Holstein.

Die Drostei bekommt Unterstützung für das Angebot „Drostei digital“. Die Kultureinrichtung war das erste Haus in Schleswig-Holstein, das virtuelle Führungen im Internet anbot. Als Drostei-Chefin Stefanie Fricke die neue Technik im Februar 2020 vorstellte, war noch gar nicht absehbar, welche Bedeutung ihr in der kurz darauf beginnenden Corona-Pandemie zukommen würde. Seinerzeit stand eher im Mittelpunkt, dass das unter Denkmalschutz stehende Kreiskulturzentrum nicht barrierefrei ist, weshalb Ausstellungen nicht ohne Weiteres von jedem besucht werden können.

Auch der Kunstverein Elmshorn will Ausstellungen digitalisieren und so einen Besuch auch außerhalb der Öffnungszeiten ermöglichen.

Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU) beglückwünschte die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber. „Die ausgewählten Projekte zeigen, wie innovativ und kreativ schleswig-holsteinische Kultureinrichtungen die digitalen Möglichkeiten zur Vermittlung von Kultur nutzen. Insbesondere positiv ist, dass es Angebote aus ganzunterschiedlichen Sparten sind“, sagte Prien. Für das Programm Kultur.Gemeinschaften stehen insgesamt elf Millionen Euro zur Verfügung. Zehn Millionen kommen aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm des Bundes, eine Million von der Kulturstiftung der Länder.

( HA )

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