Kreis Pinneberg

Nina Petri kommt im Jubiläumsjahr nach Halstenbek

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Arne Kolarczyk
Die bekannte Schauspielerin Nina Petri präsentiert am 15. Mai auf Einladung des Kulturkreises in Halstenbek ihr Programm zum Thema Glück.

Die bekannte Schauspielerin Nina Petri präsentiert am 15. Mai auf Einladung des Kulturkreises in Halstenbek ihr Programm zum Thema Glück.

Foto: dpa / picture alliance / SuccoMedia /

Der Kulturkreis besteht bereits seit 1990. Fünf Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2020. Es gibt noch weitere Lesungen – und auch Musik.

Halstenbek.  Der Kulturkreis Halstenbek hat ein kleines, aber feines Programm für das erste Halbjahr 2020 aufgestellt. Während die erste der fünf Veranstaltungen kurz bevorsteht, basteln Vereinschefin Tamara Böhning und ihre Mitstreiter bereits an den Höhepunkten der zweiten Jahreshälfte. Und sie überlegen, wie sie mit einem für den Verein wichtigen Datum umgehen. Im September wird der Kulturkreis stolze 30 Jahre alt. „Ob wir das Jubiläum feiern, müssen wir noch entscheiden“, sagt Böhning.

Zunächst liegt der Fokus auf den Veranstaltungen des ersten Halbjahrs, von denen die ersten vier alle in der Arche Noah im Haselweg 37 stattfinden. „Couchsurfing in China“ ist der erste Termin mit Stephan Orth überschrieben, der am Sonntag, 2. Februar, stattfindet. Von 19.30 Uhr an erklärt der Autor, wie er drei Monate lang die Weltmacht China bereiste, dabei auf fremden Schlafsofas nächtigte, sich mit totaler Überwachung sowie mit Korbflechten befasste und sich als tanzender Englischlehrer sowie Casino-Glücksritter versuchte. Vor zwei Jahren war der Autor schon einmal in Halstenbek zu Gast, damals war er als Couch-Surfer durch Russland getourt und hatte darüber mit viel Humor berichtet. Noch gibt es Karten für diesen lustigen Abend, auch direkt an der Abendkasse für zehn Euro, Schüler zahlen fünf Euro.

Am Freitag, 13. März, kommt um 20 Uhr der Musiker und Literat Johannes Kirchberg in die Gemeinde. Er ist ebenfalls in Halstenbek ein alter Bekannter, hat dort bereits seine Programme über Erich Kästner und Wolfgang Borchert vorgestellt. Jetzt gibt er Kurt Tucholsky, präsentiert Chansons, Texte, Couplets und Schnipsel des Autors und Journalisten, dessen Werk heute aktueller denn je ist. Johannes Kirchberg begleitet sich dabei selbst auf dem Klavier. Schüler zahlen fünf, Erwachsene zehn Euro.

Das Hamburger Streichertrio mit Stefan Czermak (Violine), Claus Conrad (Viola) und Valeri Krivoborodov (Violoncello) präsentiert am Freitag, 24. April, um 19.30 Uhr Werke von Mozart, Beethoven und Franz Schubert. Das Besondere: Es erklingen selten gespielte Werke der Kammermusik. Die sind selten zu hören, weil sie für die Musiker anspruchsvoll zu spielen sind. Hier zahlen Erwachsene ebenfalls zehn Euro, der ermäßigte Eintritt beträgt fünf Euro.

Etwas teurer wird es am Freitag, 15. Mai. Dann kommt mit Nina Petri eine sehr bekannte Schauspielerin in die Baumschulgemeinde. Ihr Programm befasst sich von 19.30 Uhr an mit dem Thema Glück. Was ist Glück? Was macht uns glücklich – etwa Geld? Diese und weitere Fragen wird Nina Petri in ihrer Lesung beantworten. Der Eintrittspreis beträgt zwölf, ermäßigt fünf Euro.

Der fünfte und letzte Termin darf zum Abschluss des ersten Halbjahrs nicht fehlen. Der Jazzfrühschoppen im Baumschulmuseum an der Halstenbeker Straße findet am Sonntag, 28. Juni, zum zwölften Mal statt. Von 12 Uhr an gibt es eine Premiere, denn die „Louisiana Syncopators“ hat der Kulturkreis zum ersten Mal engagiert. Ihre Musikrichtung dagegen, nämlich Hot Jazz, ist wohlbekannt und wird von der Zehn-Mann-Combo unnachahmlich dargeboten. Essen und Getränke gibt es reichlich, Karten kosten zwölf, ermäßigt fünf Euro. Für alle Veranstaltungen gilt: Der Vorverkauf startet einen Monat vor dem Termin. Vorverkaufsstellen sind die Buchhandlung Cremer, Hauptstraße 51, und die See-Apotheke in Krupunder, Seestraße 252.

Mitglieder bekommen reguläre Tickets zwei Euro günstiger. „Mit 27 Mitgliedern haben wir 1990 angefangen, aktuell sind es 690“, sagt die Vereinsvorsitzende Tamara Böhning, die diese Funktion seit 2006 ausfüllt. Seit 2010 kommt der Verein übrigens ohne Zuschüsse aus, finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Eintrittsgeld.

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