Pinneberg
Schenefeld

Polizei warnt vor vergifteten Hundeködern

Foto: Friso Gentsch / dpa

Ein Tierarzt konnte einen Jagdhund nach dem Verzehr von vergiftetem Fleisch in letzter Minute retten

Schenefeld.  Treibt ein Hundehasser in Schenefeld sein Unwesen? Nachdem ein Jagdhund offenbar einen vergifteten Fleischköder gefressen hatte und in letzter Minute von einem Tierarzt gerettet werden konnte, fordert die Polizei alle Hundehalter ausdrücklich zur Vorsicht auf. Sie sollten mit ihren Tieren nur angeleint Gassi gehen und darauf achten, dass die Hunde am Wegesrand nichts Unbekanntes fressen.

Der Vorfall ereignete sich am Montag zwischen 6.45 und 7.15 Uhr im Bereich Meisenweg/Sandstückenweg. Dort war ein 55 Jahre alter Schenefelder mit seinem Münsterländer Rüden unterwegs. Unmittelbar nach dem Spaziergang zeigte der Hund erste Vergiftungssymptome, sodass sein Halter sofort einen Tierarzt aufsuchte. Der verabreicht dem Tier ein Brechmittel. Daraufhin erbrach der Hund ein unverdautes, sauber geschnittenes Stück Fleisch.

Die Ermittler der Polizeistation Schenefeld gehen davon aus, dass dieses Fleisch vergiftet war und von dem Täter möglicherweise gezielt als Köder ausgelegt wurde. Weitere Funde wurden bisher nicht gemacht. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass sich noch weitere Giftköder im Umlauf befinden. Wer verdächtige Fleischstücke entdeckt oder Angaben zu verdächtigen Personen machen kann, meldet sich unter der Telefonnummer 040/830 00 530.