Pinneberg
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Geschlossenes Hallenbad: Die Wasserprüfer sind da!

Die Probennehmer sind bei der Arbeit, Betriebsleiter Björn Pätzel sieht ihnen zu.

Die Probennehmer sind bei der Arbeit, Betriebsleiter Björn Pätzel sieht ihnen zu.

Foto: Henrik Wendel

Labormitarbeiter nehmen Wasserproben, Schwimmer werden beruhigt. Bäder in Uetersen und Elmshorn weiterhin geschlossen.

Pinneberg.  Die beiden Labormitarbeiter in ihrer blauen Arbeitskluft haben ihre Ausrüstung ausgepackt. Ihr Auftrag: Wasserproben zu ziehen, am Ende werden es insgesamt 35 sein, die sie mitnehmen. Mittwochmittag, Schwimmbad Pinneberg: Zu dieser Stunde und an diesem Ort sind die beiden Probennehmer so etwas wie Problemlöser: Die Wasserprüfer sind da!

Wie berichtet, hatte das Gesundheitsamt des Kreises das Bad an der Burmeisterallee am Dienstagmorgen geschlossen, weil versäumt worden war, das Beckenwasser von externen Experten untersuchen zu lassen. Nur drei Tage zuvor hatte das Bad nach 19-wöchiger Schließung Wiedereröffnung gefeiert.

Jetzt wird jedes Becken einzeln beprobt und zum Beispiel auf seine Chlorwerte, Säurekapazität oder die Flockung mit Aluminium getestet. Die darauf folgenden Tests dauern bis zu zehn Tage, weshalb das Schwimmbad frühestens Ende nächster Woche wieder eröffnet werden kann – ein positives Ergebnis der Überprüfung vorausgesetzt.

Schwimmer werden beruhigt

Doch da zeigt sich Betriebsleiter Björn Pätzel sehr zuversichtlich: Er sagt: „Es ist zu erwarten, dass die Tests keine Probleme ergeben werden. Wir prüfen selbst mehrmals täglich die Werte in den Schwimmbecken und konnten dort nie Probleme erkennen. Die Laboruntersuchung soll das nur bestätigen.“

Wer in den drei Tagen schwimmen war, in denen das Schwimmbad geöffnet hatte, brauche sich also keine Sorgen um seine Gesundheit machen. Es habe niemals irgendwelche Sicherheitsbedenken gegeben.

Die Hoffnung, dass das Pinneberger Schwimmbad bald wieder öffnen kann, sind in der ganzen Region groß. Die Bäder in Uetersen und Elmshorn sind wegen Umbaus geschlossen, in Uetersen wird die Schließung sogar noch viel länger dauern, als zunächst angenommen worden war.