Pinneberg
Infrastruktur

Uetersen saniert Immobilien für fast drei Millionen Euro

Uetersen investiert kräftig in stadteigene Gebäude, zum Beispiel in Schulen.

Uetersen investiert kräftig in stadteigene Gebäude, zum Beispiel in Schulen.

Foto: Henning Kaiser / dpa

Größter Posten in diesem Jahr ist die digitale Infrastruktur an den Schulen. Auch gibt es neue Einbruchmeldeanlagen. Die Details.

Uetersen.  Projekte, Projekte, Projekte: Neben der erst im Herbst fertig werdenden Jürgen-Frenzel-Schwimmhalle investiert die Stadt Uetersen im andauernden Jahr auch kräftig in andere stadteigene Gebäude. Insgesamt werden fast drei Millionen Euro an Schulen, Kitas, dem Bauhof und auch im Rathaus verbaut. Das geht aus einem Sachstandsbericht der Verwaltung hervor.

Größter Posten in diesem Jahr ist dabei die digitale Infrastruktur an den Schulen. 485.000 Euro werden allein an der Friedrich-Ebert-Schule, der Rosenstadtschule und der Grundschule Birkenallee investiert. Zudem erhalten alle Schulen der Stadt neue Einbruchmeldeanlagen. Kostenpunkt: 282.000 Euro. Für insgesamt 285.000 Euro erhält das Ludwig-Meyn-Gymnasium zudem eine wasserdichte Fassade, neue Außentüren sowie neue Firsteindeckungen.

Grundschule Birkenallee wird für Betreuung umgebaut

Auch die Rosenstadtschule erhält eine neue, energetisch zeitgemäße Gebäudehülle. Fördergeld ist bewilligt, sodass die 410.000 Euro dafür ausgegeben werden können, heißt es. Die Schließanlage wird bei der Gelegenheit für 45.000 Euro ebenfalls erneuert. In der Grundschule Birkenallee wird derweil für die Betreuung umgebaut. Dafür werden Räume erneuert und die Pausenhalle im Geschwister-Scholl-Haus abgetrennt, wobei die Brandschutzmaßnahmen dort zunächst vorgezogen werden. Auch die Lehrküche und die Werkräume dort sollen für die Betreuung hergerichtet werden. An der Birkenallee selbst wird die Fenstersanierung fortgeführt, hinzu kommen neue Außenschattierung, neues Krankenzimmer und eine neue Lärmschutzvorrichtung.

Im Rathaus wird die Aufzugsanlage im Herbst für 100.000 Euro nachgerüstet, die Lüftungsanlage spätestens im nächsten Jahr für gut 200.000 Euro erneuert und die Löschwasserleitung von der Trinkwasserleitung getrennt.