Pinneberg
Kreis Pinneberg

Land will Schafe besser vor Wolf schützen

Ein Europäischer Wolf streift durch ein Gehege. Im Kreis Pinneberg wurde ein Wolf zum Abschuss freigegeben (Symbolbild).

Ein Europäischer Wolf streift durch ein Gehege. Im Kreis Pinneberg wurde ein Wolf zum Abschuss freigegeben (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Das Umweltministerium sieht einen dauerhaften Herdenschutz bei großen und besonders gefährdeten Betrieben im Kreis Pinneberg vor.

Kreis Pinneberg.  Das Umweltministerium will Herdenschutz und Wolfsmanagement verbessern. Im Kreis Pinneberg, wo ein Wolf zum Abschuss freigegeben ist, soll ein dauerhafter Herdenschutz zunächst bei großen oder besonders gefährdeten schafhaltenden Betrieben vom Ministerium finanziert werden. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) dazu: „Um die Entwicklung weiterer Problemwölfe zu verhindern, müssen wir bei dem weiteren Ausbau des Herdenschutzes dranbleiben. Es muss allen klar sein, dass die Genehmigung zum Abschuss des Problemwolfes eine Ausnahme ist. Neben den bisher zur Verfügung gestellten Herdenschutzpaketen soll nun schrittweise an bestimmten Präventionsschwerpunkten in dauerhafte Herdenschutzzäune investiert werden.“ Außer dem Kreis Pinneberg sind Dithmarschen, Steinburg und Segeberg Präventionsschwerpunkte. Deich- und Deichvorland bleiben von den Regelungen ausgenommen. Hier werden weiterhin mobile und temporäre Herdenschutzpakete an Schafhalter kostenfrei verliehen und bei Rissen Ausgleichszahlungen getätigt, wenn Herdenschutz umgesetzt wurden.