Pinneberg
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Gemeinsam beim „Lauf zwischen den Meeren“

Das Team „Lauf zwischen den Meeren“, hier in der vorderen Reihe mit VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke (v.l.) Initiator Sönke-Peter Hansen, Günter Thode (Organisator) und Uwe Kleinig (Weißer Ring)

Das Team „Lauf zwischen den Meeren“, hier in der vorderen Reihe mit VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke (v.l.) Initiator Sönke-Peter Hansen, Günter Thode (Organisator) und Uwe Kleinig (Weißer Ring)

Foto: privat / HA

Teams vom Weißen Ring und vom VfL Pinneberg wollen mit ihrer Beteiligung am Lauf für die Arbeit der Opferhelfer werben.

Pinneberg.  Das größte Mannschafts-Sportevent im Norden, der „Lauf zwischen den Meeren“, findet an diesem Sonnabend statt – und genießt weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus Beachtung. Denn die Teilnehmer setzen mit ihrer Beteiligung an dem Volkslauf von Husum nach Damp ein Zeichen gegen Kriminalität und für die Opferhilfe des Weißen Rings.

Eine Gruppe des VfL Pinneberg nimmt in Kooperation mit der Opferhilfeorganisation schon seit einigen Jahren an dieser Veranstaltung teil. Die zehn Läuferinnen und Läufer – Mitglieder des Weißen Rings und des VfL Pinneberg – bewältigen gemeinsam die vorgegebenen zehn Teilabschnitte von Husum nach Damp über insgesamt 95 Kilometer.

Dies verdeutlicht insbesondere das erkennbare Outfit. Die Mannschaft wird unter dem Namen „Weißer Ring –VfL Pinneberg - Sportler setzen! Zeichen“ auftreten. Hier heißt die Prämisse „Jugendkriminalität vorbeugen – Opferschutz stärken“. Diese Idee, so der Initiator Sönke-P. Hansen, appelliere an den Einfallsreichtum engagierter Menschen, denen die Zukunft der Jugend am Herzen liegt. „Durch gemeinsame Anstrengungen von Kommunen, Sportverbänden und Vereinen muss es einfach möglich sein, jungen Menschen mehr Chancen und Wege einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu eröffnen, um damit gleichzeitig kriminellem Handeln wirksam vorzubeugen.“

Hansen, ehemaliger Leiter der Außenstelle Kreis Pinneberg sowie ehemaliger Landespressesprecher des Weißen Rings, wird als Mitläufer vertreten sein.

Das Zusammenwirken von VfL und Weißem Ring habe die erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit zum Ziel, um dadurch für die individuelle Unterstützung von Kriminalitätsopfern zu werben. Dies stellt auch Uwe Hönke, der Geschäftsführer des VfL Pinneberg, heraus: „Jegliche Art von Gewalt bringt die betroffenen Opfer immer wieder in unsägliche Schwierigkeiten. Hier zu helfen, hat höchste Priorität.“

Der jetzige Außenstellenleiter des Weißen Rings, Uwe Kleinig, sieht die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Opferschutzorganisation und seiner Projekte als besonders wichtig an. Er betont, dass der Weiße Ring Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand gibt. Zusätzlich könne er bedürftigen Opfern und ihren Familien durch finanzielle Unterstützung helfen, tatbedingte Notlagen zu überbrücken.