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New Yorker schließt Filialen in Pinneberg und Elmshorn

Die Modekette New Yorker schließt ihre Filialen in Pinneberg und Elmshorn

Die Modekette New Yorker schließt ihre Filialen in Pinneberg und Elmshorn

Foto: Frank May / picture-alliance/ dpa

Flächen an den Standorten Pinneberg und Elmshorn sind laut New Yorker zu klein. Witschaftsförderer Krappa überrascht.

Kreis Pinneberg.  Das Plakat hängt seit einigen Tagen. Manch Kunde steht staunend davor. In knappen Worten weist das Unternehmen New Yorker darauf hin, seine Filiale am Pinneberger Lindenplatz zum 12. Dezember zu schließen. Gründe werden nicht genannt. Eine Mitarbeiterin lässt durchblicken, dass der Umsatz am Standort zu wünschen übrig lässt. Auch aus der Elmshorner Königstraße wird New Yorker sich im Dezember verabschieden. Colien Burghard, die im Marketing des 1000 Filialen betreibenden Unternehmens sitzt, weiß mehr: „Beide Flächen sind nach unserem derzeitigen Anforderungsprofil zu klein. Im Zuge unseres Expansionskurses bevorzugen wir Stores mit einer Verkaufsfläche von bis zu 1500 Quadratmetern.“ In Pinneberg sei keine neue Filiale geplant, da im vergangenen Jahr nicht weit entfernt, in Schenefelds Stadtzentrum, neu eröffnet worden sei.

Die Schließung noch vor dem Finale des Weihnachtsgeschäfts kommt für Pinnebergs Wirtschaftsförderer Stefan Krappa überraschend. Er ist nicht von dem Unternehmen informiert worden. Krappa glaubt jedoch nicht, dass es zu längerfristigem Leerstand in der City kommen wird: „Die Fläche am Lindenplatz neben H & M ist sehr attraktiv.“