Pinneberg
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Die Grüne Oase soll im April fertig sein

Der erste Spatenstich für den Pinneberger Baumpark

Der erste Spatenstich für den Pinneberger Baumpark

Foto: Arne Kolarczykj / HA

Stadt, Vereine und Sponsoren machen den Pinneberger Baumpark gemeinsam möglich. Bis Frühjahr 2016 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Pinneberg.  Am Freitag erfolgte der erste Spatenstich, am Montag rücken die Bagger an und im April erfolgt die Eröffnung: Die Rede ist vom Baumpark Pinneberg, der auf einer 4900 Quadratmeter großen Fläche entsteht. Dort werden alle „Bäume des Jahres“, die seit 1989 vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) gekürt worden sind, angepflanzt – 26 an der Zahl.

„Das Ergebnis wird fantastisch“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg beim symbolischen Auftakt erfreut. Der Baumpark bereichere die Kreisstadt und sei ein Vorzeigeprojekt. Die Verwaltungschefin dankte dem Verein Regionalpark Wedeler Au, dem Förderverein Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, dem Landschaftsarchitekten Wolfram Munder und den zahlreichen Sponsoren, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen sei.

Der Baumpark liegt im westlichen Abschnitt der Straße An der Raa, angrenzend an die Parkstadt Eggerstedt. Er soll als Eintrittstor in den Regionalpark Wedeler Au dienen und laut Steinberg „Anlaufstelle für Spaziergänger, Radfahrer und Naherholungssuchende“ werden. Und auch als „Naturforschungsprojekt“ für Schüler soll die grüne Oase dienen. Schüler der Theodor-Heuss-Schule und der Grund- und Gemeinschaftsschule beteiligen sich am Aufbau des Baumparks. „Wir wollen vermitteln, welche Bedeutung Pflanzen im städtischen Umfeld für Menschen haben“, sagte Frank Schoppa, Chef des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland.

Der Baumpark wird von Wegen durchzogen, Wiesenflächen und Bänke laden zu Pausen ein. An den Bäumen werden Plaketten mit sogenannten QR-Codes befestigt. Wer zuvor eine App auf sein Smartphone heruntergeladen hat, erhält alle Infos über Höhe, Stammdurchmesser und Wachstumsbedingungen. Die Eröffnung erfolgt am 25. April 2016, dem Tag des Baumes, mit einem großen Fest. Die Stadt stellt das Grundstück und die ersten 20 Bäume, die Baumschulwirtschaft des Kreises übernimmt den Rest. Die Firma Garten- und Landschaftsbau Schmale schließt noch in 2015 die Erdarbeiten ab, die Pflanzungen durch angehende Gärtnermeister der Norddeutschen Fachschule für Gartenbau erfolgen im Frühjahr.