Pinneberg
Hilfsorganisation

Rotarier helfen Schülern und Flüchtlingen

Foto: Burkhard Fuchs

Mit Hilfe von Spenden und viel persönlichem Engagement kümmert sich der Quickborner Rotary-Club um Flüchtlinge und Schüler.

Quickborn. Der Rotary Club Quickborn stellt demnächst den Vorsitzenden aller 75 Rotary-Clubs mit etwa 3500 Mitgliedern in Schleswig-Holstein, Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen. Der Kardiologe im Ruhestand, Frank Sonntag, 70, ist zum Governor des Distrikts gewählt worden. Seine einjährige Amtszeit beginne aber erst im kommenden Jahr, erklärt Sonntag. Gewählt werde der Distriktleiter von seinen fünf Amtsvorgängern. Er freue sich schon darauf, wenn er mit den weltweit 530 Governors beim alljährlichen Treffen in den USA zusammenkomme, sagt Sonntag.

Auch die 42 Rotarier des Quickborner Clubs stehen unter neuer Führung. Wolf-Dietrich Reiff, Unternehmensberater aus Appen, ist neuer Präsident der Hilfsorganisation in Quickborn. Er kündigte an, die Projekte seiner Amtsvorgänger weiterzuführen. So beteiligen sich die Rotarier in Quickborn seit einiger Zeit am Runden Tisch zur Flüchtlingsthematik, an dem auch die Stadtverwaltung, Diakonie und Caritas teilnehmen. Inzwischen kümmerten sich zahlreiche freiwillige Helfer um die mehr als 100 Flüchtlinge in Quickborn. Für sie alle sei auch ein Grillfest veranstaltet worden, bei dem sich Asylbewerber und Einheimische näher gekommen seien.

Auch die Christophorus-Aktion werde fortgeführt, die seit sechs Jahren läuft. 27 Kinder aus schwierigen Familien und hochbegabte Schüler würden in ihrer Freizeit jeweils von einem Erwachsenen betreut, was ihnen sehr helfe, freut sich die Initiatorin Ingetraud Schröder: „Da sind richtige Freundschaften entstanden. Einige betreuen ihre Schützlinge schon seit Jahren.“

Aktuell laufe das Sommerferiencamp der Leuphana Universität Lüneburg, an dem wieder fünf Hauptschüler aus Quickborn teilnehmen. In drei Wochen werden sie in Mathe, Deutsch und Englisch geschult. Voriges Jahr schafften so alle sechs Teilnehmer ihren Schulabschluss, alle hätten jetzt auch eine Lehrstelle bekommen.