Pinneberg
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Erkrankter Simon nach Operation wieder zu Hause

Die Familie des an Leukämie erkrankten Simon aus Pinneberg hält zu ihm

Die Familie des an Leukämie erkrankten Simon aus Pinneberg hält zu ihm

Foto: privat

Die Transplantation für den 26-jährigen Krebspatienten ist gut verlaufen. Wichtig ist der Genesungsverlauf in den kommenden Wochen und Monaten.

Pinneberg. Während für den an Blutkrebs leidenden Baptiste aus Langeln noch ein passender Spender gesucht wird und sich am Wochenende 515 Freiwillige für ihn typisieren ließen, ist Simon aus Pinneberg bereits ein ganzes Stück weiter. Eine Stammzellenspenderin wurde bereits gefunden, die Knochmarktransplantation hat er soweit überstanden. Und er durfte das Krankenhaus nach der langen Zeit endlich wieder verlassen.

„Die Transplantation ist gut verlaufen. Für endgültige Schlüsse ist es allerdings noch zu früh“, sagt Anika Schirmacher von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Ob und wie die Stammzellen anwachsen und ihre Aufgabe wahrnehmen, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Doch seit einigen Tagen ist. Simon wieder zu Hause in Pinneberg, alle drei Tage geht es für ihn zurück ins Krankenhaus zur Nachsorge.

Ihm gehe es soweit gut, aber er sei im Moment noch sehr schwach. „Wir tun jetzt das, was die Schwestern, Pfleger und Ärzte im Krankenhaus gemacht haben und kümmern uns rund um die Uhr um ihn“, teilt die Familie über das soziale Netzwerk Facebook mit, wo sie eine eigene Seite für die Hilfsaktion für den 26-Jährigen erstellt haben. Dort berichten sie auch von dem ersten gemeinsamen Essen im Kreise der Familie, das am Sonntag stattfand. „Es ist ein langer Prozess, aber wir kämpfen uns voran.“ (krk)