Agenda 2014

Im Amt Haseldorf steht Schulpolitik 2014 im Blickpunkt

Das Jahr 2014 könnte ein ruhiges Jahr für das Amt Haseldorf werden, es könnte aber auch turbulent werden.

Haseldorf. Vieles hänge hierbei vom Schulsektor ab, sagt Amtsvorsteher Rolf Herrmann. Investitionen werde es im neuen Jahr vor allem im Bereich der Grundschulen geben, dort solle einiges modernisiert werden. Das sei auch alles finanziell gut planbar. Weniger konkret planbar sei dagegen die Entwicklung bei den Regionalschulen. Sollte diese Schulform vom Land aufgegeben werden, könnte 2014 für das Amt und seine Gemeinden Haseldorf, Hetlingen und Haselau anstrengend werden, da dann die kommunalen Haushalte enorm unter Druck geraten. „Wir müssen abwarten, was da kommt“, sagt Herrmann.

Größere Infrastrukturmaßnahmen stehen im kommenden Jahr gemäß der aktuellen Sachlage nicht an, abgesehen von der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Beleuchtung sowie vom Anschluss ans Breitbandnetz. Letzteres ist nach wie vor ein Dauerthema im Amt Haseldorf. „Da gibt es unterschiedliche Befindlichkeiten in den einzelnen Gemeinden“, sagt Herrmann. Er hofft darauf, dass sich 2014 der Zweckverband konstituiert, damit eine flächendeckende Versorgung angeboten werden kann. Letzten Endes werde der Erfolg des Projekts auch davon abhängen, wie viele Interessenten es für den Breitbandanschluss im Amtsbereich geben wird.

Die Finanzen werden die Kommunen auch im kommenden Jahr ständig begleiten. Da die zur Verfügung stehenden Geldmittel knapp bemessen sind, muss weiterhin vorsichtig gewirtschaftet werden wie in den vergangenen Jahren, um nicht selbst verschuldet in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Viele Dienstleistungen werden nach wie vor von der Stadtverwaltung Uetersen eingekauft, um Geld zu sparen. „Wir haben nicht über die Verhältnisse gelebt. Wir denken, dass wir auch 2014 einigermaßen gut über die Runden kommen werden“, konstatiert der Amtsvorsteher.

Regional werde für die Hetlinger der Bau des Elbdüker natürlich ein Thema sein, das die Bürger im neuen Jahr begleiten werde, für den gesamten Amtsbereich sei das aber von geringer Bedeutung.