Flugplatz Uetersen/Heist

Zwei Tote bei Absturz eines HanseAir-Flugzeugs

Die Cessna 172 der Hamburger Flugschule verunglückte in einem Waldstück in der Nähe des Uetersener Flugplatzes Heist. Bei dem Absturz kamen zwei Menschen ums Leben.

Heist/Elmshorn. Ein Kleinflugzeug ist am Mittwoch nahe dem Uetersener Flugplatz Heist im Kreis Pinneberg verunglückt. Nach Angaben der Polizei in Elmshorn war zunächst unbekannt, ob es sich um einen Absturz oder eine Notlandung handelte. Bei dem Unglück kamen zwei Menschen ums Leben. Der Pilot und ein Mitflieger starben noch an der Unglücksstelle. Die Ursache und Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hat mit ersten Ermittlungen begonnen.

Bei der verunglückten Maschine handelt es sich um eine Cessna 172 der HanseAir Hamburg. Nach Augenzeugenberichten soll sich das abgestürzte Flugzeug in einem Waldgebiet nahe des Flugplatzes befinden. Im nahe gelegenen Waldkindergarten habe man einen lauten Knall gehört. Ob weitere Insassen bei dem Absturz verletzt oder getötet wurden, ist noch unklar.

Der Absturz der Cessna ist das dritte Flugzeugunglück rund um den Heister Flugplatz innerhalb eines Jahres. Zuletzt stürzte im April dieses Jahres ein Ultraleichtflugzeug beim Landeanflug ab und schleuderte über die Straße. Der 52-jährige Pilot und seine 23 Jahre alte Tochter wurden verletzt.

Ebenfalls mit einer Verletzung endete ein Cessna-Flug für drei Insassen im August 2012. Damals sackte das Kleinflugzeug direkt nach dem Start vom Flugplatz Heist aus zehn Meter Höhe ab.

( (dpa/hie/rek) )

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