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Der Kreis Pinneberg ist mit Ärztestellen überversorgt

Der Versorgungsgrad mit Allgemein- und Fachärzten im Kreis liegt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung über 110 Prozent. Zusätzliche Niederlassungen sind nur möglich, wenn Sonderbedarfe entstehen, zum Beispiel durch große Neubaugebiete.

Die Bedarfsplanung an Ärztestellen bezieht sich auf den Kreis. Innerhalb des Kreises kann dennoch ein Ungleichgewicht bei der Versorgung der Patienten herrschen, je nachdem, wo sich die Ärzte niederlassen. Aktuell haben zwei Fachärzte Uetersen verlassen.

Jeder dritte Hausarzt in Schleswig-Holstein ist älter als 60 Jahre. Das heißt, in den kommenden Jahren werden für 600 Praxen Nachfolger gesucht. Eine neue Richtlinie soll ab Mitte des Jahres für eine bedarfsgerechtere Verteilung von Hausärzten sorgen.