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Helgoland will die Offshore-Windpark-Industrie locken

Der Wunsch zur Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet hat nicht nur die Landkreise erfasst. Die Gemeinde Helgoland, die ja nun Eigentümer ihres Hafens ist, hat sich mit den anderen Seehäfen der schleswig-holsteinischen Westküste zusammengetan, um sich besser zu vermarkten. Dazu gehören die Häfen Brunsbüttel und Büsum in Dithmarschen, Husum, Dagebüll und die Inselhäfen Wyk (Föhr), List und Hörnum (Sylt) in Nordfriesland sowie Rendsburg-Osterrönfeld.

Vor allem die Windkraftindustrie haben die Hafen-Betreiber im Blick. Ziel sei es, die eigenen Potenziale als Hafenstandorte für die Offshore-Windparks in der Nordsee zu erkennen und die Strukturen für Windparks zu erleichtern, erläutert WEP-Chef Harald G. Schroers. Die Kreisgesellschaft WEP unterstütze die Insel Helgoland bei der Grundstücksentwicklung, Konzeption und Vermarktung der Hafenflächen.

"Diese Entwicklung bestätigt, dass wir zusammen mit Helgoland auf dem richtigen Weg sind, uns als optimaler Standort für Umschlag und Lagerung zu positionieren", so Schroers

Helgoland komme dabei das Alleinstellungsmerkmal zugute, "als einzige Hochseeinsel in unmittelbarer Nähe der geplanten Offshore-Windparks zu liegen."

Und noch etwas spricht für Helgoland, wie Bürgermeister Frank Botter betont: "Wir können den Mitarbeitern der Windparks ein normales Lebensumfeld bieten."